Hochschulen

Uni-Barometer 2011: Mehr Professuren, aber noch mehr Studierende

Die Zahl der Universitätsprofessuren hat sich im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Dies geht aus aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes hervor, die die Zeitschrift "Forschung & Lehre" in ihrer Januar-Ausgabe exklusiv als "Universitätsbarometer 2011" veröffentlicht. Demnach lehrten 24.934 Professoren an deutschen Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen. Das sind 664 mehr als im Jahr 2009.

02.01.2012 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

Über den Zeitraum von zehn Jahren (2000: 23.980 Professoren) sind sogar 1.000 Professuren hinzugekommen. Mit dem Zuwachs bei den Studierendenzahlen halten die Professorenzahlen allerdings nicht Schritt. Die Zahl der Studierenden ist gegenüber 2009 um 55.223 gestiegen, gegenüber dem Jahr 2000 um 162.690. Damit hat sich das Betreuungsverhältnis wie in den vergangenen Jahren weiter verschlechtert. Es liegt im Durchschnitt bei 60 Studierenden pro Hochschullehrer. 2009 waren es noch 59, im Jahr 2000 56 Studierende. Wie bereits in den letzten Jahren hat sich die Zahl der Abschlussprüfungen wieder erhöht: um etwa 39.000 auf nunmehr 279.820.

Thema: Nachwuchswissenschaftler

Wolfgang Marquardt: "Doktoranden sind keine Währung und kein Besitzstand"
Fragen an den Vorsitzenden des Wissenschaftsrates

Reinhard Kreckel: Habilitation versus Tenure
Karrieremodelle an Universitäten im internationalen Vergleich

Caspar Hirschi: Bessere Karriereaussichten?
Die Schweiz als Alternative für junge deutsche Wissenschaftler

Weitere Beiträge:

Hannelore Weber/Erich Schröger: Kostbares Gut
Forschungsförderung durch die DFG

Norbert Franz: Manövriermasse
Die Situation der so genannten Kleinen Fächer

Christopher Baum: Whistleblowing in der Wissenschaft
Schutz und Codex

Forschung & Lehre 1/2012 erscheint am 30. Dezember 2011. Auszüge der jeweils neuesten Ausgabe unter www.forschung-und-lehre.de


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden