Werkstattgespräch "Qualität in der Lehre"

Fragen zur Qualität in der Lehre aus Sicht der Studierenden, der Hochschulen und der Wirtschaft stehen im Mittelpunkt eines Werkstattgesprächs von Wissenschaftsminister Thomas Goppel mit Hochschulleitungen, Studierenden, Lehrenden und Experten aus der wissenschaftlichen Praxis, das am Freitag in Nürnberg stattfindet. Schwerpunktthemen von Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Gesprächsforen sind insbesondere der Übergang von der Schule in die Hochschule, die Studienganggestaltung, die Didaktik und Lehrqualität, die Ausgestaltung der Lehre und die Umfeldgestaltung sowie der Übergang von der Hochschule in den Beruf. Goppel: "Wir wollen eine Plattform dafür schaffen, die verschiedenen Facetten der Thematik auszuleuchten. Zum anderen möchten wir konkrete Arbeitshilfen und Denkanstöße bieten."

18.07.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Wissenschaftsminister Thomas Goppel hob bei der Veranstaltung, zu der sich über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet haben, die hohe Bedeutung von qualitätvoller Lehre für die Hochschulen, aber auch für die Wirtschaft als künftiger Arbeitgeber von Studierenden hervor. "Die Qualität der Lehre darf nicht hinter den Erfolgen der Forschung zurückbleiben", sagte der Minister. Denn beides gehöre als zwei Seiten ein und derselben Medaille zusammen, wenn die Exzellenz des Wissenschaftsstandorts Bayern dauerhaft gesichert werden soll. Um die Qualität der Lehre weiter zu verbessern, brauche es, so Goppel, eine höhere finanzielle Ausstattung der Hochschulen. "In diesem Zusammenhang möchte ich den Bund auffordern, in der zweiten Phase des Hochschulpakts ab 2011 bei der Dotierung der Kosten eines Studienplatzes spürbar über die aktuellen Beträge hinauszugehen. Das ist erforderlich, wenn die Hochschulen nicht nur quantitativ für die steigenden Studierendenzahlen ausgebaut werden sollen, sondern auch qualitativ adäquate Studienbedingungen gewährleisten sollen," sagte der Minister. Bayern habe das in seinem Landes-Ausbauprogramm bereits verwirklicht und gewähre den Hochschulen pro neuem Studienplatz deutlich höhere Beträge als der Hochschulpakt.


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