Wissenschaftsminister Frankenberg berichtet vor Bildungsministern der OECD-Länder über die Exzellenzinitiative

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg hat als deutscher Vertreter auf dem informellen Treffen der OECD-Bildungsminister am 11. und 12. Januar in Japan über die Exzellenzinitiative berichtet. Im Mittelpunkt des zweitägigen Meinungsaustauschs stand die internationale Vergleichbarkeit der Qualität von Wissensvermittlung an den Hochschulen.

14.01.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Minister Frankenberg stellte den Teilnehmern Verfahren und Ergebnisse der Exzellenzinitiative vor und betonte deren große Bedeutung für die deutsche Forschungslandschaft. "Mit der Durchführung dieses Hochschulwettbewerbs hat die Forschung an den Universitäten einen entscheidenden Schub erfahren. Bund und Länder haben damit einen wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems gegeben."

Die Bildungsminister und -verantwortlichen aus 20 OECD-Staaten erörterten im Verlauf des Treffens die Möglichkeiten, die Ergebnisse der Hochschullehre international vergleichbar zu machen. Diskutiert wurden dabei insbesondere die methodischen Anforderungen, die an gute Hochschulrankings zu stellen sind sowie die Frage, welche Konsequenzen hieraus zu ziehen sind.

Minister Frankenberg stellte die hohen methodischen Anforderungen heraus, die an valide Systeme der Leistungsmessung zu stellen sind. Er warnte vor der gleichmacherischen Wirkung von einfachen Verfahren. "Jede Volkswirtschaft und jeder Arbeitsmarkt ist auf eine Vielfalt von unterschiedlichen Kompetenzprofilen angewiesen." Deshalb könnten nur Hochschulen mit übereinstimmenden Bildungszielen verglichen werden. Zahlreiche Staaten teilten diese skeptische Beurteilung.

Die OECD will zunächst in einer Machbarkeitsstudie mit drei bis sechs freiwilligen Teilnehmern prüfen, ob anspruchsvolle Messmethoden entwickelt werden können.


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