Wissenschaftsminister Frankenberg vertieft Kontakte zu amerikanischen Hochschul- und Kultureinrichtungen

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg besuchte im Rahmen einer mehrtägigen USA-Reise Hochschul-, Forschungs- und Kultureinrichtungen in mehreren Bundesstaaten. Dabei traf er mit Hochschulvertretern und ausländischen Programmkoordinatoren der zahlreichen Landesprogramme zusammen und informierte sich über internationale Forschungsprojekte mit baden-württembergischer Beteiligung. Wichtigste Stationen der Reise waren Besuche der University of North Carolina in Chapel Hill, der privaten St. Thomas University in St. Paul, der NAFSA-Konferenz in Minneapolis und des Dryden Flight Research Center in Südkalifornien. Überdies traf der Minister mit dem Intendanten der San Francisco Opera, David Gockley, zusammen und lud ihn zu einem Besuch nach Stuttgart ein.

05.06.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Der Minister verwies auf die langjährigen Kontakte im Hochschulbereich zwischen Baden-Württemberg und Nordamerika: "Jeweils rund 900 Studierende aus Baden-Württemberg und den USA können jährlich im Rahmen von etwa 250 bilateralen Partnerschafts- und Kooperationsvereinbarungen an einer Hochschule im jeweiligen Partnerland studieren. Daneben finden im Rahmen der Landesprogramme auch jährlich organisierte gegenseitige Gruppenbesuche auf Professorenebene statt, die die Zusammenarbeit auf Wissenschaftlerebene und im Forschungsbereich fördern." Damit sei Nordamerika, so Frankenberg, der wichtigste Austauschpartner für die Hochschulen des Landes.

In einem Gespräch mit Vertretern der Universität Stuttgart und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) informierte sich der Minister auf dem Dryden Flight Research Center in Edwards, Kalifornien über den Stand des SOFIA-Projekts (Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie), dem derzeit einzigen deutsch-amerikanischen astronomischen Weltraumforschungsprojekt. SOFIA wird auf deutscher Seite von der Universität Stuttgart koordiniert. Das Projekt wird von der NASA und dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum gemeinsam getragen. Es dient der Gewinnung neuer Erkenntnisse über die Entstehung und das Vergehen von Sternen und Planetensystemen. Dazu werden Weltraumbeobachtungen aus rund 12-15 km Höhe durch ein in ein Forschungsflugzeug installiertes Infrarotteleskop durchgeführt.

In Minneapolis besuchte Minister Frankenberg die Jahreskonferenz der NAFSA (Nationale Association of Foreign Student Advisors: Association of International Educators), dem Dachverband der Akademischen Auslandsämter von Hochschulen in den USA und Kanada. Diese internationale Bildungsmesse bietet Informationen über ausländische Bildungssysteme und Austauschmöglichkeiten. Die Konferenz ist mit einer Job-Börse und einer Ausstellung verbunden, auf der sich die Hochschulen präsentieren. Seit 1997 beteiligen sich die baden-württembergischen Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien regelmäßig mit einem Gemeinschaftsstand. Im Rahmen des traditionellen Baden-Württemberg Empfangs warb Minister Frankenberg für den internationalen Hochschulstandort des Landes und führte Gespräche mit zahlreichen Freunden und Partnern Baden-Württembergs.


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