Wissenschaftsminister Frankenberg zieht erfolgreiche Zwischenbilanz der Studieninformationskampagne "Gscheit studiert"
Eine positive Zwischenbilanz der Informationskampagne "Gscheit studiert" hat Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg heute (10. November) in Stuttgart gezogen. "Die richtige Studienwahl ist der Schlüssel zu Erfolg in Studium und Beruf. Wir helfen den Schülerinnen und Schülern bei der notwendigen Orientierung", so der Minister. Die Evaluationsagentur evalag Baden-Württemberg und die Hochschule der Medien Stuttgart habe die Aktivitäten der Servicestelle Studieninformation, -orientierung und -beratung (SIOB) beim Wissenschaftsministerium über fast zwei Jahre evaluiert - mit positiven Ergebnissen.
10.11.2009 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg"Die Studieninformationskampagne des Landes hat sich seit ihrer Einführung vor zwei Jahren erfolgreich etabliert. Die Marke `Gscheit studiert` ist bei den Schülerinnen und Schülern eine feste Größe", sagte Frankenberg. Mit der Servicestelle verfüge Baden-Württemberg über eine einmalige Einrichtung, deren Aktivitäten bundesweit Beachtung fänden.
"Die Ergebnisse der Evaluation können sich sehen lassen", so der Minister weiter. "Die Studienbotschafterteams haben bislang in rund 500 Einsätzen an allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien rund 35.000 Schüler und Schülerinnen über die verschiedenen Fragen des Studierens informiert und für ein Studium motiviert."
Laut Gutachten der evalag liege der Bekanntheitswert der Website www.studieninfo-bw.de und der Broschüre "Studieren in Baden-Württemberg" (Auflage 170.000 Exemplare) auf einem unter Marketing-Gesichtspunkten sehr beachtlichen Niveau. Die qualitative Bewertung der Medien durch die Schüler und Schülerinnen liege im Bereich von "gut". Die Kampagnen-Elemente "Schulveranstaltungen mit Studienbotschafterinnen und Studienbotschaftern" sowie die Verknüpfung mit der Lehrerfortbildung seien nach wie vor bundesweit einzigartige.
Das Evaluationsverfahren habe, so Frankenberg, zudem eine positive Wirkung auf die Kommunikation zwischen SIOB, Hochschulen und Schulen in Baden-Württemberg gehabt, aber auch Synergien mit Projekten wie Coaching4Future, einem Projekt der Landesstiftung, mit dem die Studien- und Berufswahl für MINT-Fächer gestärkt werden soll, entfaltet.
Zur langfristigen Qualitätssicherung im Bereich der Studieninformation und der Studienfachwahl sei eine ständige Weiterentwicklung der Maßnahmen unumgänglich. "Die Umstellung auf das achtjährige Gymnasium wird neue Herausforderungen für eine erfolgreiche Studienorientierung mit sich bringen", so Frankenberg. "Die Studieninteressierten werden jünger und benötigen mehr Begleitung bei ihrer Studienwahlsuche und beim Studienstart." Das Studienbotschafterprogramm solle zudem auf gezielte Kommunikationsmaßnahmen und Veranstaltungen für Jugendliche mit Migrationshintergrund ausgeweitet werden.
Informationen: www.studieninfo-bw.de
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