Wissenschaftsminister Thomas Goppel besucht chinesische Partnerprovinz Shandong

Vom 30. Oktober bis 7. November 2004 besucht Wissenschaftsminister Thomas Goppel aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums der Wissenschaftskooperation zwischen der Universität Bayreuth und der Universität Qingdao die Volksrepublik China. Wissenschaftsminister Thomas Goppel wird Gespräche mit dem chinesischen Bildungsminister ZHOU Ji in Peking und mit verschiedenen politischen Vertretern in Shanghai und in der Provinz Shandong führen und weitere Kooperationsprojekte in China besuchen.

29.10.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Am 2. November 2004 weiht der Minister die Chinesisch-Deutsche Berufshochschule Shanghai ein, die nach dem Vorbild der bayerischen Fachhochschulen konzipiert ist. Außerdem vertritt der Minister Bayern bei der Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens zwischen dem Chinesisch-Deutschen Zentrum für Wissenschaftsförderung und dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau e.V. in Peking.

Goppel hob im Vorfeld seiner Reise am Freitag in München die vertrauensvollen Kontakte zwischen Shandong und Bayern hervor. Als hervorragendes Beispiel dieser Partnerschaft nannte Goppel die enge Zusammenarbeit der Universitäten Bayreuth und Qingdao, die im Zusammenhang mit der seit 1987 bestehenden Partnerschaft des Freistaats Bayern mit der Provinz Shandong entstanden ist. Die Universität Qingdao bietet seit zehn Jahren den Bachelor-Studiengang "Interkulturelle Germanistik" an, der mit Hilfe der fachlichen Beratung des Lehrstuhls für Interkulturelle Germanistik an der Universität Bayreuth entstanden ist. Dieses erste gemeinsame Projekt gab den Startschuss für eine intensive partnerschaftliche Zusammenarbeit, die sich beispielsweise in einem regen Dozentenaustausch niederschlägt. Zudem erhalten sechs chinesische Stipendiaten während ihres Studiums der Interkulturellen Germanistik die Möglichkeit zu einem Halbjahresaufenthalt an der Universität Bayreuth. Im September 2004 wurde aufbauend auf den Bachelor-Studiengang nun ein Master-Studiengang "Interkulturelle Germanistik" an der Universität Qingdao gestartet, der ebenfalls nach deutschem Vorbild strukturiert ist.


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