Zahlreiche Hochschulen, Berufsakademien, Forschungs- und Kulturreinrichtungen im Land beteiligen sich an bundesweitem Mädchen-Zukunftstag Girls´Day

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg hat im Vorfeld des diesjährigen bundesweiten Aktionstages "Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag" hervorgehoben, wie wichtig es ist, Schülerinnen über technische und techniknahe Berufsfelder zu informieren. Obwohl die junge Frauengeneration in Deutschland über eine besonders gute Schulbildung verfüge, würden sich Mädchen bei ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für vermeintlich ´typisch weibliche´ Berufsfelder und Studienfächer entscheiden.

21.04.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Ich hoffe, dass dieses Jahr wieder viele Schülerinnen die Angebote der Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Land als Chance nutzen, sich im Rahmen persönlicher Gespräche und praxisnaher Veranstaltungen selbst ein Bild zu machen", so der Minister am 21. April in Stuttgart. Es sei außerordentlich wichtig, Mädchen auch für Berufe in den Technik- und Naturwissenschaften sowie im Bereich der Informationstechnologie zu interessieren. Den Unternehmen fehle in technischen Bereichen zunehmend der qualifizierte Nachwuchs.

Der am 24. April bundesweit bereits zum achten Mal stattfindende Girls´Day bietet Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 Einblick in Berufsfelder, die diese bei der Berufsorientierung nur selten in Betracht ziehen. Unternehmen, Betriebe, Behörden, Hochschulen, Forschungszentren und vergleichbare Einrichtungen führen an diesem Tag spezielle Veranstaltungen für Mädchen durch.

Dieses Jahr bieten ca. 1.100 Veranstaltungen über 16.000 Plätze für Mädchen an. Über 45 Hochschulen, Berufsakademien, Forschungs- und Kultureinrichtungen im Land nehmen an dem Aktionstag mit zahlreichen Angeboten in Form von Workshops, Vorlesungen, Labor- und Werkstattführungen teil.

"Wir wollen die Aktivitäten der Hochschulen für Mädchen in der Mittelstufe weiter ausbauen. Das Wissenschaftsministerium hat deshalb das Programm Schülerinnen forschen - Einblicke in Naturwissenschaft und Technik ausgeschrieben", so Frankenberg. Schülerinnen der Mittelstufe erhielten damit die Möglichkeit im Rahmen von Experimentierkursen und Feriencamps in Physik und Chemie schon früh naturwissenschaftliche und technische Problemstellungen kennenzulernen. Das Programm soll in Kooperation mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt werden.

Informationen zum Girls´Day unter www.girls-day.de


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