Investitionen

Wettbewerbsfähigkeit Europas durch Forschung und Innovation sichern

Das europäische Hochschulnetzwerk CESAER fordert in einem offenen Brief höhere Investitionen der EU. Die RWTH unterstützt diese Forderung.

12.03.2025 Bundesweit Pressemeldung RWTH Aachen University
  • Eine Studentin sitzt mit einem Laptop in einem Vorlesungssaal. © Adobe Stock

Als Teil des europäischen Hochschulnetzwerks CESAER und weiterer führender Netzwerke fordert die RWTH Aachen seitens der EU eine klare Vision und höhere Investitionen in Forschung und Innovation, um Europas Wettbewerbsfähigkeit und globale Führungsrolle voranzutreiben. In einem offenen Brief an führende EU-Vertreterinnen und Vertreter wie die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert CESAER die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit Europas durch Forschung und Innovation.

„Als Hauptakteure, die bahnbrechende Ideen hervorbringen, lokale Innovationsökosysteme anregen und künftige Führungskräfte ausbilden, begrüßen die Universitäten das Ziel der Europäischen Kommission, Forschung und Innovation (F&I) in den Mittelpunkt unserer Wirtschaft zu stellen. Als führende Vertreterinnen und Vertreter der Universitäten unterstützen wir voll und ganz das Ziel des Europäischen Kompasses für Wettbewerbsfähigkeit, die Politik der EU und der Mitgliedstaaten auf ein innovationsbasiertes Produktivitätsmodell auszurichten, und wir teilen voll und ganz die Dringlichkeit der Kommission, nicht nur die europäischen, sondern auch die nationalen Ausgaben auf über drei Prozent des BIP zu erhöhen“, heißt es einerseits, andererseits aber auch: „Der Kompass für Wettbewerbsfähigkeit ist jedoch nicht in der Lage, eine Vision zu entwickeln, die eine bahnbrechende F&I-Politik als wesentliche Grundlage für eine wirksame Wettbewerbspolitik formuliert. Er wird seine Ziele verfehlen, wenn er nicht die Grundlagen der europäischen Wettbewerbsfähigkeit, die wissenschaftliche Exzellenz, fördert.“

Die Europäische Kommission müsse ihre Investitionen in das gesamte Forschungs- und Innovationskontinuum durch ein ehrgeiziges Rahmenprogramm mit einem deutlich erhöhten und zweckgebundenen Budget erhöhen. „Europas Wettbewerbsfähigkeit und Bereitschaft hängt von unserer Fähigkeit ab, die F&I in den Bereichen komplexe Technologien, Gesundheits- und Biowissenschaften, fortgeschrittene Werkstoffe, unsere Green-Deal-Ziele und die gesellschaftliche und demokratische Widerstandsfähigkeit zu stärken. Da dies nur durch bahnbrechende F&I erreicht werden kann, muss der Grundsatz der Exzellenz das Kernstück des nächsten Rahmenprogramms (RP10) bleiben und für alle seine Instrumente gelten. Unter allen Umständen muss die Integrität des RP10 gewahrt bleiben, damit die hervorragenden, bahnbrechenden Ideen unserer Forschenden genutzt werden können“, heißt es weiter.

Konkret müssten der Europäische Forschungsrat und die Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen ausgebaut werden, gefordert wird zudem ein autonomer Europäischer Innovationsrat.

Der gesamte offene Brief ist hier zu lesen: Securing Europe’s competitiveness through research and innovation - CESAER

Ansprechpartner

RWTH Aachen University

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