BAföG

"Bildungssparen" nach dem Bauspar-Modell

(bikl/ots) Mit einem neuen "Bildungssparen" will die Bundesregierung die berufliche Weiterbildung in Zukunft staatlich fördern. Im Interview mit der Westfälischen Rundschau kündigte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) eine entsprechende Gesetzesinitiative noch für dieses Jahr an. Die Details des Konzeptes würden zur Zeit im Ministerium erarbeitet. mehr

27.07.2006 Artikel

Studienfinanzierung: 21,4 Prozent der Hamburger Studierenden erhalten BAföG – weniger als im Bundesdurchschnitt

Rund 21,4 Prozent der 68.000 Hamburger Studierenden erhalten BAföG. Von den 14.584 BAföG-Empfängern im Jahr 2005 erhielten 6.209 (42,6 Prozent) den höchstmöglichen Förderbetrag von 585 Euro monatlich. mehr

24.07.2006 Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt Hamburg

„Hochschulen haben zu wenig Spielraum“

(bikl/idw) Das CHE (Centrum für Hochschulentwicklung) hat jetzt die verschiedenen Gesetze der einzelnen Bundesländer zur Einführung von Studiengebühren verglichen. mehr

18.07.2006 Artikel

828 000 BAföG-Empfänger im Jahr 2005

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben im Jahr 2005 in Deutschland rund 828 000 Personen (gut 321 000 Schüler und Schülerinnen sowie 507 000 Studierende) Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten. Dies waren rund 19 000 oder 2% mehr als im Jahr 2004. Die Zahl der geförderten Studierenden stieg um rund 10 000 (+ 2%), die der geförderten Schüler und Schülerinnen um 9 000 (+ 3%). mehr

18.07.2006 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

BAföG-Daten 2005 unterstreichen Notwendigkeit des Ausbaus der staatlichen Studienfinanzierung

"Das Erfolgsmodell BAföG belegt, dass eine staatliche Studienfinanzierung auch künftig unabdingbar ist und durch eine marktbasierende nicht ersetzt werden kann", kommentierte der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, Achim Meyer auf der Heyde, die heute vom Statistischen Bundesamt vorgelegten BAföG-Daten 2005. mehr

17.07.2006 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Deutsches Studentenwerk: "Hessen wird seiner sozialen Verantwortung nicht gerecht"

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) kritisiert die in Hessen geplanten Studiengebühren. Master-Studierende sowie Studierende aus Nicht-EU-Ländern sollen in Hessen bald 1.500 Euro im Semester bezahlen – 1.000 Euro mehr als in allen anderen Bundesländern, die Studiengebühren einführen. "Hessen scheint eine Überbietungsspirale in Gang setzen zu wollen, die eindeutig zu Lasten der Studierenden geht", kritisiert Meyer auf der Heyde. Die Schulden aus BAföG-Darlehensanteil und Studiengebühren-Kredit sollen in Hessen erst bei 17.000 Euro gedeckelt werden. Das sind 7.000 Euro mehr als etwa in Nordrhein-Westfalen (10.000) und immerhin 2.000 Euro mehr als in Baden-Württemberg (15.000). Meyer auf der Heyde kommentiert: "Auch hier will man in Hessen offensichtlich eine fragwürdige Spitzenposition gegenüber anderen Ländern einnehmen." Sein Fazit: "Hessen wird seiner sozialpolitischen Verantwortung gegenüber den Studierenden, wie sie das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil zu Studiengebühren von den Ländern fordert, nicht gerecht." mehr

12.07.2006 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Studiengebühren sind Gift für die Chancengleichheit

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) befürchtet, dass die soziale Schieflage im deutschen Hochschulsystem durch Studiengebühren noch verschärft wird. DSW-Vizepräsident Prof. Dr. Hans Lilie sagte in Berlin: "Studiengebühren sind Gift für die Chancengleichheit im deutschen Hochschulsystem. Sie können insbesondere auf junge Menschen aus einkommensschwächeren und Mittelstands-Familien abschreckend wirken. Gerade diese Schichten sind aber an unseren Hochschulen bereits jetzt deutlich unterrepräsentiert." mehr

28.06.2006 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Meister-BAföG bleibt auf Erfolgskurs

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung stieg in Bayern im Jahr 2005 die Zahl der Leistungsempfänger nach dem Aufstiegfortbildungsförderungsgesetz weiter um 1 200 oder drei Prozent auf 39 100. Gleichzeitig nahmen die Förderungszusagen um zwei Millionen Euro oder zwei Prozent auf 98,1 Millionen Euro zu. Im Startjahr 1996 hatte die Zahl der mit dem "Meister-BAföG" Geförderten bei knapp 7 000 gelegen und die Leistungssumme 24,8 Millionen Euro betragen. Einen wesentlichen Impuls erhielt die Förderung durch das Reformgesetz vom Januar 2002. Hierdurch hat sich die Empfängerzahl in Bayern mehr als verdreifacht. mehr

21.06.2006 Pressemeldung Bayerisches Landesamt für Statistik

Rolf Dobischat ist neuer Präsident des Deutschen Studentenwerks

Professor Dr. Rolf Dobischat ist neuer Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW). Die Delegierten der 61 Studentenwerke wählten den 55jährigen Bildungs- und Berufsforscher von der Universität Duisburg-Essen gestern in Berlin in das Spitzenamt ihres Dachverbands. Dobischat löst den Mathematiker Professor Dr. Hans-Dieter Rinkens ab, der nach über zehn Jahren aus dem Amt scheidet. "Der soziale Auftrag der Studentenwerke wird angesichts der Umbrüche und Reformen im Hochschulsystem immer wichtiger", betonte Dobischat vor den rund 100 Studentenwerks-Vertretern. "Die flächendeckende Umstellung der Abschlüsse auf Bachelor und Master, die politisch beabsichtigte Steigerung der Studierquote auf 40% eines Jahrgangs, der generelle Anstieg der Studierendenzahlen in den nächsten Jahren – all dies kann nur bewältigt werden, wenn die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur des Studierens ausgebaut wird, die die 61 Studentenwerke in Deutschland bereitstellen." mehr

01.06.2006 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Kultusminister Jürgen Schreier: Saarländisches Kabinett beschließt sozialverträgliche Studiengebühren

Wissenschaftsminister Jürgen Schreier: "Ziel ist es, die Qualität des Studiums und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen zu verbessern. Denn die Studiengebühren sind echte Zusatzeinnahmen für die Hochschulen. Sie dürfen ausschließlich für die Verbesserung von Studienbedingungen ausgegeben werden." mehr

23.05.2006 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland