(bikl.de/idw) Juristen können nicht rechnen und Betriebswirte verstehen nichts von Paragrafen. Diesem Vorurteil will die TU Chemnitz mit dem neu eingeführten Master-Studiengang Wirtschaftwissenschaften für Juristen abhelfen. Dass die moderne Wirtschaft neue gesellschaftliche Anforderungen an Berufsbilder stellt, ist bekannt. Vor allem der dynamische Markt fordert verstärkt nicht nur rechtliche, sondern auch wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse von Absolventen beider Fachrichtungen. Der neue Studiengang der Chemnitzer Universität vereint beides. Er ermöglicht Volljuristen den Erwerb ergänzender wirtschaftswissenschaftlicher und -rechtlicher Kenntnisse. Voraussetzung für das viersemestrige Studium, das mit dem Master of Science abschließt, ist das erste juristische Staatsexamen bzw. eine gleichgestellte juristische Abschlussprüfung sowie ein erfolgreicher Einstufungstest in Englisch, da der zunehmenden Internationalisierung von Wirtschaft und Recht durch Vorlesungen in englischer Sprache Rechnung getragen wird.
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06.07.2007
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