1.300 Lehrer für die Schulen

"Heute werden 1.023 Einstellungen zum Schuljahresbeginn 2006/07 an den allgemein bildenden bekannt gegeben. Mit 444 Einstellungen erhalten die Gymnasien davon den größten Anteil, weil dort der Bedarf am stärksten ansteigt. Es folgen die Grundschulen mit 139 Einstellungen, die Hauptschulen mit 126, die Förderschulen mit 100, die KGS mit 73, die IGS mit 71 und die Realschulen mit 70 Stellen", teilte heute (28.04.2006) der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann mit.

28.04.2006 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Auch an den berufsbildenden Schulen würden im Rahmen des zentralen Verfahrens im Verlaufe des Jahres insgesamt 227 Stellen im Theoriebereich (zum 1.5., 28.8. und 1.11.) und 54 Stellen im Fachpraxisbereich ausgeschrieben. Daneben könnten die Pro-ReKo-Schulen jederzeit im Rahmen der Möglichkeiten ihres schuleigenen Stellenplans Stellen ausschreiben und besetzen, so Busemann.

Bei den allgemein bildenden Schulen hat der Bezirk Hannover mit 283 die höchste Zahl der Neueinstellungen. Im Bezirk Osnabrück sind es 262, in Lüneburg 249 und in Braunschweig 229 Stellen. In der Region Hannover außerhalb der Hauptstadt werden 87 neue Lehrkräfte benötigt, an 2. Stelle liegt Hannover mit 57 Einstellungen. An 3. Stelle folgt der Landkreis Northeim mit 48 neuen Lehrkräften.

Von den Schulen werden besonders Lehrkräfte mit Physik, Latein, Spanisch, an den Realschulen mit Französisch und an Hauptschulen zusätzlich mit Chemie und Technik benötigt. Aber auch in Mathematik und Kunst an Gymnasien und allgemein im ländlichen Raum könne es zu Engpässen kommen, so Busemann. Für die besonders gewünschten Mangelfächer werde noch eine Reserve an Stellen bereitgehalten, damit keine dringend benötigten Lehrkräfte für Niedersachsen verloren gingen.

Ein Drittel der Einstellungen wurden als Schulstellen ausgeschrieben, für die die Schulen die geeigneten Bewerber aussuchen, mit Ihnen Vorstellungsgespräche führen und der Landesschulbehörde einen verbindlichen Auswahlvorschlag machen. Bei den übrigen Bezirksstellen mit den Mangelfächern wird die Landesschulbehörde die in Frage kommenden Bewerber heraussuchen und zum großen Teil auch der Schule zur Führung der Vorstellungsgespräche und zur Auswahl zuweisen.

"Mit diesen Einstellungen wird zusammen mit der darüber hin-aus verfügbaren Reserve für einzelne Nachsteuerungen die Unterrichtsversorgung an den allgemein bildenden Schulen auch zum kommenden Schuljahr wie derzeit (1.5.) bei landesweit durchschnittlich 100 Prozent liegen", so Busemann abschließend.


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