10 Jahre Bildungspakt Bayern: Alles hat seine Zeit – die Zeit des Erprobens ist vorbei!
"Die Kooperation von Schule und Wirtschaft ist in einem erfolgreichen Bildungswesen unverzichtbar. Durch die Stiftung Bildungspakt Bayern wurden wichtige und zukunftsweisende Projekte angestoßen", lobt Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbandes anlässlich des Jubiläums der Stiftungszusammenarbeit. Bildungseinrichtungen können nicht nur von der Wirtschaftswelt Ideen übernehmen, vielmehr gebe es – wie sich in den Modellversuchen der Stiftung Bildungspakt Bayern klar gezeigt habe - Innovationspotential und -bedarf auch in der bayerischen Schullandschaft.
13.10.2010 Pressemeldung Verband Reale BildungAllerdings, "nach einem Jahrzehnt des Erprobens ist es an der Zeit, die erfolgreichen Modelle als feste Bestandteile der bayerischen Bildungslandschaft in die Fläche zu bringen, wie es mit den Maßnahmen des Modellversuches Modus 21, erfolgreich geschehen ist", betont Huber. Dabei dürfe man nicht nur die Anschubfinanzierung des Bildungspakts nutzen. Die Umsetzung erprobter Modelle müsse auch mit den dafür erforderlichen finanziellen Mitteln ausgestattet werden. Die erfolgreiche Erprobung hatte ihre Zeit, jetzt ist es an der Zeit, die Ideen, z. B. alternative Führungs- und Verwaltungsstrukturen an den Schulen einzuführen. Dafür sind jetzt die erforderlichen Mittel bereitzustellen. Nicht nur hier ist die Zeit des Erprobens längst abgelaufen.
Die mittlere Führungsebene (im Rahmen des Bildungspaktes als Modus F an den allgemein bildenden Schulen erfolgreich erprobt), müsse zu einem wesentlichen Bestandteil zeitgemäßer Führung an bayerischen Schulen werden, plädiert Huber: "DieIdee der allgemeinen Etablierung einer mittleren Führungsebene hat an den Realschulen durchweg eine sehr positive Resonanz – hier besteht extrem großer Bedarf. Wer gute Schulqualität will, muss die Schulen und ihre Leitungen entlasten – die Zeit dafür ist reif!"
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