3 192 angehende Lehrkräfte qualifizierten sich im Jahr 2014 für den Schuldienst
An den niedersächsischen Studienseminaren beendeten 2014 insgesamt 3 192 angehende Lehrkräfte die Ausbildung mit der Staatsprüfung. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, blieb damit die Zahl der Absolventinnen und Absolventen im Vergleich zum Vorjahr (2013: 3 205) nahezu konstant. Im Jahr 2014 bestanden 2 354 (73,7%) Frauen und 838 (26,3%) Männer die Staatsprüfung.
20.04.2015 Pressemeldung Statistik NiedersachsenDer Anteil weiblicher Absolventinnen lag bei den Lehrämtern an Grund- und Hauptschulen mit 87,7% (619), für Sonderpädagogik mit 79,9% (143) und an Grund-, Haupt- und Realschulen mit 78,3% (260) besonders hoch. Bei den Lehrämtern an Realschulen (72,8%, 303) und an Gymnasien (68,1%, 849) stellten die angehenden weiblichen Lehrkräfte ebenfalls eine deutliche Mehrheit dar.
Der Anteil der männlichen Absolventen war mit 42,3% (132) beim Lehramt an berufsbildenden Schulen am höchsten. Damit haben aber auch in diesem Bereich deutlich weniger Männer als Frauen die Staatsprüfung abgelegt.
Von den insgesamt 3 192 angehenden Lehrkräften erreichten 1 247 (39,1%) Absolventinnen und Absolventen die Lehrbefähigung für das Lehramt an Gymnasien, 706 (22,1%) für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen und 416 (13,0%) für das Lehramt an Realschulen. Die Ausbildung für das bis Ende 2018 auslaufende schulformübergreifende Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen beendeten 332 (10,4%) Anwärterinnen und Anwärter. Die Lehrerausbildung für das Lehramt an berufsbildenden Schulen schlossen 312 angehende Lehrkräfte ab, 9,8% aller Absolventinnen und Absolventen im Jahr 2014. Die wenigsten angehenden Lehrkräfte haben 2014 die Prüfungen für das Lehramt für Sonderpädagogik (179, 5,6%) abgelegt.
Um eine vollständige Lehrerausbildung zu absolvieren, müssen Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter nach dem Lehramtsstudium einen Vorbereitungsdienst absolvieren. Dieser Vorbereitungsdienst dauert in der Regel drei Ausbildungshalbjahre und erfolgt an Studienseminaren und an Ausbildungsschulen. Am Ende des Referendariats legen die angehenden Lehrkräfte die Staatsprüfung ab. Mit ihrem Bestehen wird die Berufsbefähigung erworben, so dass der Eintritt in den Schuldienst möglich wird.
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