41. Landeswettbewerb "Jugend forscht": "Es gibt immer etwas zu entdecken"

"Naturwissenschaft und Technik spielen in unserer Gesellschaft eine zunehmend wichtigere Rolle. Der Wettbewerb "Jugend forscht" trägt wesentlich dazu bei, junge Menschen frühzeitig an die Wissenschaft heranzuführen. Er schafft Anlässe und Möglichkeiten für das selbstständige Arbeiten innerhalb und außerhalb der Schule und fördert so die Vermittlung wichtiger Schlüsselqualifikationen wie Kooperationsfähigkeit, Eigeninitiative und Kreativität", sagte Kultusminister Jürgen Schreier heute (29.03.2006) anlässlich der Siegerehrung des 41. Landeswettbewerbs "Jugend forscht'. "Die jungen Forscherinnen und Forscher haben bei ihrer Arbeit tolle Ergebnisse erzielt." Der Sonderpreis des Kultusministers für die erfolgreichste Schule geht an das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach.

29.03.2006 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Am diesjährigen Wettbewerb unter dem Motto "Es gibt immer etwas zu entdecken" haben sich insgesamt 67 Schülerinnen und Schüler unter 21 Jahren mit 33 Arbeiten beteiligt. Sie umfassen die Fachgebiete Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

"Der Wettbewerb ist ein wichtiger Baustein zur Förderung begabter und naturwissenschaftlich-technisch interessierter junger Menschen", betonte der Minister. Das Saarland unterstütze diese Entwicklung mit Nachdruck. So habe die Landesregierung zur Hochbegabtenförderung eine eigene Beratungsstelle eingerichtet. In den Kindertagesstätten und in den Grundschulen würden die Lehrkräfte in besonderen Fortbildungsveranstaltungen auf die spezielle Förderung hoch begabter Kinder vorbereitet. Hochbegabtenförderung finde darüber hinaus in mathematisch-naturwissenschaftlichen Förderzirkeln an Gymnasien statt. Als weitere Schwerpunkte der Hochbegabtenförderung nannte Schreier die Ferienakademien für hoch begabte Schüler der Klassenstufen 1 bis 13, die Saarbrücker Schüler-Uni und das Juniorstudium an der Universität des Saarlandes.

Darüber hinaus gebe es eine Reihe von Programmen, die speziell bei Mädchen das Interesse für naturwissenschaftliche Disziplinen wecken sollen. Mit diesen umfassenden Angeboten eröffneten sich für junge Menschen vielfältige Möglichkeiten einer frühzeitigen Studien- und Berufswahlorientierung, erklärte Schreier.

Der Kultusminister dankte allen, die zum Gelingen des Wettbewerbs beigetragen haben: den Lehrkräften und Ausbildern, den Jurymitgliedern und Sponsoren sowie der RAG Bildung Saar, die den Wettbewerb als Patenunternehmen ausgerichtet hat.


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