60 Jahre brlv - Bayerischer Realschullehrerverband feiert
Am heutigen Dienstag weist der Bayerische Realschullehrerverband (brlv) in München mit einem Festakt anlässlich seines 60. Gründungsjubiläums (gegründet am 7. Juni 1952 in München) auf den jahrzehntelagen, ehrenamtlichen Einsatz für eine moderne, zukunftsorientierte Bildung mit der Bayerischen Realschule hin.
12.06.2012 Pressemeldung Verband Reale BildungDie Geschichte des Realschullehrerverbandes ist eng verknüpft mit dem Erfolg der Schulart Realschule, einer Schule, die seit ihren Anfängen im 18. Jahrhundert an den gesellschaftlichen Realitäten, am Leben orientiert war; einer Schulart, die sich in Bayern, so der Realschullehrerverbandsvorsitzende Anton Huber, schon Jahrzehnte mit diesem Leitgedanken weiterentwickelt und deshalb sehr beliebt ist. "An die Entwicklungen der Zeit angepasste Innovationen und Verlässlichkeit sind Grundpfeiler der Bayerischen Realschule, einer Schulart mit einem einzigartigen Profil, ehrgeizig und stets am Puls der Zeit und der gesellschaftlichen Entwicklungen.
In der Realschule stehen die Kinder und Jugendlichen sowie deren Bedürfnisse und Chancen im Mittelpunkt. Gleichzeitig gelingt es uns in Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft, mit Partnern, die von den Leistungen unserer Realschülerinnen und Realschüler und unserer Schulart ebenso überzeugt sind wie wir Lehrer, Eltern und Schüler, die Jugendlichen auf die wachsenden Anforderungen der Berufswelt vorzubereiten und den beruflichen Bildungsweg zu stärken. Die qualifizierten Fachkräfte der Gegenwart und Zukunft sind vor allem Realschulabsolventen.
Aktuell sehe man, so Huber, die Aufgabe, junge Menschen qualifiziert auszubilden, um die Fachkräfte- und Ingenieurslücke nach dem Grundsatz der Bildung in der Region für die Region zu schließen. Im MINT-Bereich hat die bayerische Realschule eine pädagogische Vordenkerrolle eingenommen. "Der Bayerische Realschullehrerverband kann stolz sein auf die Realschule, die gemeinsam mit Eltern, den Regierungsparteien und vielen gesellschaftlichen Gruppen in ihrer jetzigen Form aufgebaut wurde. Ihre Sechsstufigkeit war dabei ein enormer Gewinn. Wir wollen diese bildungspolitische Erfolgsgeschichte fortsetzen. Deshalb treten wir mit klarer Haltung für die Beibehaltung und Weiterentwicklung des bewährten, den unterschiedlichen Interessen und Begabungen entsprechenden, differenzierten bayerischen Schulsystems, mit der starken, eigenständigen Realschule als tragender Säule eines modernen, chancengerechten Bildungssystems ein", betont der Vorsitzende Anton Huber die Perspektive für das nächste Jahrzehnt Bayerische Realschule.
"Die Realschule macht Schüler zu Realisten mit vielfältigen realen Chancen. Wir danken deshalb insbesondere allen denjenigen, die diese Entwicklung möglich gemacht haben und weiter ermöglichen: den sehr engagierten Lehrkräften, Schülern und Eltern, allen Ehrenamtlichen im Verband, den Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft und der Geistlichkeit, die die bayerische Realschule mitgestalten und sich auf kommunaler, Landes- und Bundesebene unermüdlich für Realschulbildung einsetzen."
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