Bayerischen Schulen Orientierung geben: Realschullehrer bieten dem neuen bayerischen Kabinett konstruktive Zusammenarbeit an
"Wir werden auch mit den neuen Mitgliedern im bayerischen Kabinett eine sachbezogene und konstruktive Zusammenarbeit pflegen, so wie es seit Jahren der Stil unseres Verbandes ist." Mit diesem Kommentar reagiert der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbandes, Anton Huber, auf die Vorstellung der Mitglieder im neuen bayerischen Kabinett.
30.10.2008 Bayern Pressemeldung Verband Reale BildungHuber betont: "Wir haben stets den direkten Kontakt zu den politisch Verantwortlichen gesucht und praktikable Lösungen angestrebt. Das kennzeichnet die Bayerische Realschule seit Jahrzehnten. Sie arbeitet nach dem Motto "reale Bildung – reale Chancen – Realschule". Deshalb sind marktschreierische Äußerungen zur Verunglimpfung unserer Schulen und damit unserer Kinder und Jugendlichen auch nicht unser Stil. Wir werden auch in Zukunft Vorschläge unterbreiten, die zur Weiterentwicklung unseres sehr erfolgreichen bayerischen Schulwesens beitragen."
Der Vorsitzende weist aber auch darauf hin, dass man mit aller Entschiedenheit Bestrebungen entgegentreten wird, das Schulwesen in Bayern umzukrempeln. Bewährtes ohne Not zu ändern, sei purer Aktivismus. Maßstab aller Änderungen müsse sein, dass Verbesserungen unmittelbar beim Kind ankommen. So gesehen bietet der Neuanfang in Bayern Chancen für eine positive Weiterentwicklung.
"Die bayerischen Schulen brauchen jetzt endlich Ruhe, sicherlich keinen Stillstand. Sie brauchen mehr Lehrkräfte, sie brauchen kleinere Klassen und sie brauchen eine Orientierung dahingehend, was sie zu leisten haben, um eine moderne Gesellschaft mitzugestalten, die sich stets ihrer Wurzeln bewusst ist", kommentiert Huber den Neubeginn in Bayern.
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