Schleswig-Holstein

"Berufliche Bildung – Neue Horizonte"

"Mich treibt die Frage: Wie können wir Berufsbildung organisieren, die keine Jugendliche und keinen Jugendlichen zurücklässt?" sagte heute (3. November) Bildungsministerin Britta Ernst in Kiel vor Schulleiterinnen und Schulleitern der Regionalen Berufsbildungszentren und der Berufsbildenden Schulen.

03.11.2014 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Es müsse gemeinsames Ziel sein, "für alle, wirklich alle Jugendlichen" eine konkrete Ausbildungsperspektive zu schaffen. Die Ministerin nannte es "ein Herzensanliegen", die Berufliche Bildung im Dialog mit Schulleitungen, Wirtschaft und Kammern sowie Gewerkschaften und Schulträgern weiter zu entwickeln. "Berufliche Bildung – Neue Horizonte" hatten die Schulleiterinnen und Schulleiter ein Arbeitspapier genannt. "Das ist auch ein sehr gutes Motto für meine Arbeit als Ministerin für Schule und Berufsbildung", freute sich Ernst.

Die Bildungsministerin erläuterte vor den Schulleiterinnen und Schulleitern ihre Überlegungen zum Aufbau von Jugendberufsagenturen. Gemeinsam müsse man diskutieren und Konzepte entwickeln, wie dieses in Hamburg gut funktionierende Modell in veränderter Form auch im Flächenland Schleswig-Holstein realisiert werden könne. Sie kündigte an, schnell mit allen Akteuren Gespräche zu führen: "Wir müssen uns ehrlich machen und genau hinschauen, wo wir bei der Unterstützung im Übergangsbereich von Schule zum Beruf stehen."

Vor allem die jungen Menschen, die keinen Ausbildungsplatz gefunden hätten, müssten unterstützt werden, sagte die Ministern. Um diese Jugendlichen noch schneller in Ausbildung zu bringen, sei ihr die immer weitere Verbesserung der Zusammenarbeit der Akteure vor Ort wichtig, wie sie die Jugendberufsagenturen ermöglichten: "Was gibt es Besseres, als diese Akteure räumlich zusammenzubringen, um Jugendlichen mit mehreren Problemen den Gang zu verschiedenen Institutionen zu ersparen?"


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden