Bildungsminister Metelmann zu OECD-Studie:

"Sicherlich gibt es noch viel zu tun gibt, die OECD-Studie macht es deutlich. Aber in Mecklenburg-Vorpommern sind die Weichen für die Sicherung von Qualität von Bildung und Erziehung sowie für bestandsfähige Strukturen bei allgemein bildenden und beruflichen Schulen gelegt, und dass es der richtige Weg ist, das zeigt der Bildungsmonitor 2006, der uns einen deutlichen Sprung nach vorne nachweist," so Bildungsminister Prof. Dr. Dr. Hans-Robert Metelmann.

13.09.2006 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

Danach hat Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich zum Bildungsmonitor 2005 die Leistungsfähigkeit des Bildungswesens insgesamt erheblich gesteigert und legte in der Bewertung 4,5 Punkte zu. Der bundesweite Durchschnitt lag bei 1,4 Punkten. Damit gehört Mecklenburg-Vorpommern zu den eindeutigen Gewinnern des diesjährigen Rankings und verbesserte sich insgesamt um zwei Plätze.

Der Bildungsmonitor 2006 weist Mecklenburg-Vorpommern insbesondere folgende Stärken aus:

  • Die Internationalisierung der Studiengänge schreitet voran. In Mecklenburg-Vorpommern studieren mit 22 Prozent aller Erstsemester im Jahr 2004 schon sehr viele nach den neuen Regeln im Rahmen des Bologna-Prozesses. Bundesweit liegt der Anteil erst bei 12,4 Prozent.

 

  • Flott durchs Studium: Mit 10,6 Semestern in den wichtigsten Fächern an den Universitäten war die durchschnittliche Studiendauer in 2004 zusammen mit Bayern die geringste. Bundesweit brauchen Studierende rund ein Semester länger zum Abschluss.

 

  • Keine Nachwuchssorgen: Die Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern sind an allgemein bildenden Schulen vergleichsweise jung. Nur ein gutes Drittel (35,2 Prozent) aller Pädagogen war 2004 älter als 50. Bundesweit hat fast die Hälfte aller Lehrer diese Marke schon überschritten. Die Ausgaben je Schüler an allgemein bildenden Schulen von Platz 15 auf Platz 9 hat sich von 4400 auf 5000 Euro verbessert. Mit 8300 Euro pro Student liegt Mecklenburg-Vorpommern bundesweit auf Platz drei.

Durch das längere gemeinsame Lernen und die Rückkehr zum Abitur nach 12 Jahren sowie der stärkeren Konzentration bei der gymnasialen Ausbildung auf die Grundlagenfächer werden wir den Aufwärtstrend bei der Ausbildung von Abiturienten und Akademikern fortsetzen.


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