Bildungsminister Tesch begrüßt Forderung von Bundesministerin Schavan nach einheitlichen Bildungsstandards
"Die Forderung nach einheitlichen Bildungsstandards kann ich nur gut heißen", so die Reaktion von Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsminister Henry Tesch auf den Vorstoß von Bundesbildungsministerin Anette Schavan. "Dazu gehören auch einheitliche Schulbücher insbesondere in den Grundfächern, das würde nicht nur den Lehrerinnen und Lehrern die Arbeit erheblich erleichtern, sondern auch zu mehr Transparenz und Vergleichbarkeit der Leistungen zwischen den einzelnen Bundesländern führen. Allerdings bin ich mir auch im Klaren darüber, dass dies heftige und langwierige Auseinandersetzungen mit den Schulbuchverlagen nach sich ziehen könnte."
30.07.2007 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-VorpommernTesch machte auf den geltenden Koalitionsvertrag aufmerksam, wonach SPD und CDU gemeinsam darauf hinwirken wollen, dass zu jeder Zeit Anerkennung und Gleichwertigkeit aller schulischen Abschlüsse aus Mecklenburg-Vorpommern in allen anderen Bundesländern gewährleistet sind und dass ein bundesweites Zentralabitur eingeführt wird.
Erste gute Ansätze gebe es bereits z.B. mit den gemeinsamen Kerncurricula für die gymnasiale Oberstufe, die zusammen mit Berlin und Brandenburg erarbeitet wurden. Ähnliches gibt es mit diesen beiden Bundesländern auch für die Grundschule.
"Im Sinne eines konstruktiven Förderalismus hat Bundesministerin Schavan bei der Umsetzung von entsprechenden Standards meine ganze Unterstützung."
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