Brandenburg

Bildungsministerin Münch: Schulen erhalten eigenes Budget zur Sicherung des Unterrichts

Bildungsministerin Martina Münch hat zur Ankündigung von Ministerpräsident Dietmar Woidke zur Stärkung der Bildung im Land Brandenburg erste Details mitgeteilt. "Ich freue mich, dass der neue Ministerpräsident Dietmar Woidke in seiner ersten Regierungserklärung die Priorität Bildung im Land bestätigt hat. Wir werden zehn Millionen Euro pro Jahr zusätzlich zur Sicherung des Unterrichts bereitstellen", so Münch.

29.08.2013 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

"Die Schulen haben in den vergangenen Jahren mit hohem Engagement ihre Vertretungskonzepte umgesetzt und dafür gesorgt, dass erkrankte Kolleginnen und Kollegen möglichst gut und effektiv ersetzt wurden. Ich freue mich, dass wir sie jetzt bei dieser Aufgabe noch besser unterstützen können. Die Schulen erhalten künftig ein eigenes Budget, um Unterrichtsausfall in eigener Verantwortung gezielt zu bekämpfen." Dafür werden derzeit im Ministerium die Rahmenbedingungen geschaffen. Parallel dazu soll das Konzept "Verlässliche Schule" überarbeitet werden.

"Mit dieser Entscheidung zur Sicherung des Unterrichts machen wir - nach der Einigung mit den Gewerkschaften im Sommer - erneut deutlich, dass Bildung klare Priorität im Land Brandenburg hat", betont Münch. Die Einigung mit den Gewerkschaften sieht vor, dass ab dem Schuljahr 2014/15 alle Lehrerinnen und Lehrer an Grund- und Oberschulen um eine Unterrichtsstunde pro Woche entlastet werden. Zudem wird es eine zusätzliche Ermäßigungsstunde für Lehrkräfte ab dem 60. Lebensjahr geben, die bereits 35 Jahre oder länger unterrichten. "Wir schaffen damit eine deutliche Entlastung der Lehrkräfte und helfen, die Qualität an den Schulen weiter zu verbessern." Das Land Brandenburg wird wegen der Absenkung der Pflichtstunden ab dem kommenden Schuljahr rund 400 Lehrerinnen und Lehrer extra einstellen. "Damit kommen zusätzliche Nachwuchslehrkräfte an unsere Schulen, die die Kollegien verjüngen und verstärken - das ist ein wichtiges und positives Signal", so Münch.


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