Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave zum OECD-Bildungsbericht: "Mit dem neuen Schulgesetz haben wir die richtigen Weichen gestellt"

"Der Bericht bestätigt den bekannten Zusammenhang zwischen Bildungsqualifikation, Beschäftigungsquote und Einkommen, aber er zeigt auch, dass die Anstrengungen von Bund und Ländern in der Bildungspolitik langsam Früchte tragen." Mit diesen Worten kommentierte Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave den heute vorgelegten jüngsten Bildungsbericht der OECD (Organisation für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung). "Insgesamt ist der Bildungsstand in Deutschland im OECD-Vergleich überdurchschnittlich hoch", so die Ministerin. Dies erkläre sich durch den hohen Anteil von Absolventen beruflicher Bildungsangebote in Beruflichen Gymnasien oder Fachoberschulen, den andere Länder so nicht aufzuweisen hätten.

19.09.2007 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Im Übrigen verwies die Ministerin darauf, dass die Datenbasis für den jetzt vorgelegten Bericht aus den Jahren 2004 und 2005 stamme, Befunde über den Kompetenzstand der Schülerinnen und Schüler gar aus PISA 2003 abgeleitet seien. "Mittlerweile sind wir schon ein ganz Stück weiter in der Bildungspolitik", sagte Erdsiek-Rave. So habe Schleswig-Holstein mit seinem neuen Schulgesetz konsequent die individuelle Förderung aller Kinder in den Mittelpunkt gerückt und mit den Regional- und Gemeinschaftsschulen werde auch der von der OECD gewünschte Ansatz des längeren gemeinsamen Lernens umgesetzt. "Damit sind die richtigen Weichen gestellt, um die Bildungs- und Beteiligungschancen unserer Kinder zu verbessern", sagte die Ministerin.


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