Bildungsministerium sichert Kellinghusen Start der Gemeinschaftsschule zu

Der Gründung einer Gemeinschaftsschule in Kellinghusen zum kommenden Schuljahr 2007/08 ist der Weg geebnet. Das Ministerium für Bildung und Frauen und der Schulverband Kellinghusen haben sich jetzt auf den Start einer der ersten Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein verständigt.

20.11.2006 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

In einem Letter of Intent erklärten Bildungsstaatssekretär Wolfgang Meyer-Hesemann und die Vorsteherin des Schulverbandes Kellinghusen, Bürgermeisterin Helga Nießen, dass im kommenden Schuljahr die Gemeinschaftsschule mit einer 5. Jahrgangsstufe mit Bildungsangeboten für Schülerinnen und Schüler aller Leistungsstärken die Arbeit aufnehmen kann. "Es ist beabsichtigt, dass die Gemeinschaftsschule Kellinghusen eine gymnasiale Oberstufe führen wird, über deren Einrichtung zum gegebenen Zeitpunkt endgültig entschieden wird", teilten Nießen und Meyer-Hesemann mit. Bislang bestehen in Kellinghusen eine Hauptschule und eine Realschule, die zur Gemeinschaftsschule werden.

Die Realisierung der Vorhaben stehe noch "unter dem Vorbehalt, dass eine entsprechende Klärung der Frage der Schulträgerschaft erfolgt und eine entsprechende Regelung im Schulgesetz sowie eine Landesverordnung über die Gemeinschaftsschule Rechtskraft erhalten", hieß es weiter. Zudem müssten noch die Schulkonferenzen der beiden Schulen die notwendigen Beschlüsse zur Einrichtung einer gemeinsamen Orientierungsstufe fassen und die erforderlichen Voraussetzungen für die gymnasiale Oberstufe erfüllt werden. Die Bürgermeisterin und der Staatssekretär zeigten sich zuversichtlich, dass diese offenen Punkte geklärt werden. Das Bildungsministerium sagte zu, dass ein Antrag vom Schulträger zur Einrichtung einer Gemeinschaftsschule nach In-Kraft-Treten des Schulgesetzes umgehend positiv beschieden werde.

Weitgehende Planungen zur Einrichtung von Gemeinschaftsschulen zum Schuljahr 2007/08 gibt es zudem auf Fehmarn, in Flensburg, den Gemeinden Itzstedt (Segeberg) und Halstenbek (Pinneberg) und dem Amt Handewitt (Schleswig-Flensburg).


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