Realschullehrer Bayern

Bildungspfusch von Landrat Handwerker!

Huber: "Wer sich gegen die bayerische Bildungspolitik stellt, der stellt sich gegen Hunderttausende Eltern und Lehrkräfte. Der Landkreis Hassberge wird bei Lehrkräften und Eltern auf entschiedenen Widerstand stoßen, denn Pfusch in der Bildung mit der Auflösung von Realschulen und der Vernichtung aller kleinen Mittelschulstandorte kann sich selbst ein Landrat namens Handwerker nicht leisten."

10.12.2011 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Landrat Handwerker sei, so Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbandes, sehr schlecht beraten, wenn er Thüringen zum Vorbild für eine Schulstruktur vorschlägt, die zur Vernichtung der Realschulen und der Mittelschulen in seinem Landkreis führt. Mit derartigen, wenig durchdachten Vorschlägen gerate der Landrat nicht nur in Konfrontation mit dem Kultusminister, sondern auch mit der deutlichen Mehrheit der Lehrkräfte und vor allem der Eltern. Und letztendlich wird sich der Landrat auch von der Wirtschaft fragen lassen müssen, warum er leichtfertig die überaus erfolgreiche und leistungsfähige Realschule aufzugeben bereit sei, wisse doch ein Laie, dass gerade die Realschule für eine sehr gute Versorgung mit qualifizierten Fachkräften in der Region sorgt.

Huber weiter: "Wer nicht mehr die Bildungsqualität, sondern die wohnortnähere Beschulung als Maßstab für die Schulversorgung setzt, der sollte seine Gedanken zu Ende führen und der Bevölkerung sagen, dass man bereit sei, alle Schularten im Landkreis zu opfern und die Gesamtschule einzuführen. Denn eine Zusammenlegung von Hauptschule/Mittelschule und Realschule ist so gesehen ebenfalls nur, wenn überhaupt, eine Übergangslösung, die zu Schulstandorten von mindestens 450 bis 500 Schülern führt. Damit werden alle kleineren Standorte ausgelöscht und wenn die Schüler dann immer noch nicht reichen, schließt Herr Handwerker mit derselben Begründung die Gymnasien. Herr Landrat Handwerker betreibt also Bildungspfusch auf Kosten der Bildungsqualität und auf dem Rücken der Kinder, die deutlich schlechter ausgebildet werden. Das kann doch ein CSU-Landrat nicht ernsthaft wollen?

www.brlv.de

inFranken.de: Schulpolitik: CSU-Landrat auf CDU-Kurs

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Verband Reale Bildung

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