Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig zu den Ergebnissen von PISA 2006 in Deutschland: "Ein guter Schritt voran".
In Berlin wurden heute die Ergebnisse von PISA 2006 vorgestellt. Die Internationale Studie untersucht die Leistungen von fünfzehnjährigen Schülerinnen und Schülern in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Lesen. Insbesondere in den Naturwissenschaften, aber auch in den anderen Kompetenzbereichen, haben sich die deutschen Schülerinnen und Schüler gegenüber PISA 2003 verbessert.
04.12.2007 Hamburg Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig: "Es ist sehr guter Schritt voran, dass die Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler im wichtigen Bereich der Naturwissenschaften nun über dem Durchschnitt der OECD-Länder liegen. Verbesserter Unterricht durch bessere Rahmenbedingungen, wie wir sie gerade auch in Hamburg geschaffen haben, und größeres Problembewusstsein aller Beteiligten spielen hier sicher eine Rolle.
Die nur leicht verbesserten Leistungen in Mathematik und bei der Lesekompetenz kennzeichnen die Herausforderung der nächsten Jahre: Eine frühestmögliche verstärkte Förderung, wie sie ausweislich der Ergebnisse der Grundschüler-Untersuchung IGLU bei den Jüngeren schon Erfolge zeigt, ist hier der Schlüssel.
Trotz insgesamt gestiegenen Niveaus belegt PISA 2006 weiterhin einen engen Zusammenhang zwischen Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht und Kompetenz, gerade in den Naturwissenschaften. Das beweist, wie richtig und wichtig es ist, in sozial belasteten Vierteln frühzeitig besonders zu fördern: Mit unserem Hamburger Programm ´Lebenswerte Stadt´ tun wir dies intensiv, etwa mit durchschnittlich nur 19 Schülerinnen und Schülern in den ersten Klassen oder der Stärkung der Ganztagsschulen in diesen Gegenden mit Sozialpädagogen. Das starke Abrutschen von Ländern wie Frankreich und Schweden, die eine Schule für alle haben, zeigt, dass dies überhaupt keine Garantie für gute Bildung ist."
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