Böger begrüßt Ausweitung des Engagements von Mercator:
Jugendliche mit Migrationshintergrund werden künftig auch in den Klassen 11 bis 13 besonderen Förderunterricht zur Verbesserung ihrer Deutsch-Kenntnisse erhalten können.
19.05.2006 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und ForschungBerlins Bildungssenator Klaus Böger begrüßte diese neue, weiter gehende Unterstützung durch die private Mercatorstiftung. Böger: "Diese Ausweitung unterstreicht Erfolg wie Notwendigkeit gerade auch die Besten unter den Migranten zu för-dern. Diese Hilfe ist eine sehr willkommene Ergänzung. Auch die Besten müssen gefördert werden!"
Zurzeit werden über das staatliche Berliner Schulprogramm "Deutsch als Zweit-sprache" zehntausende Schüler in Grundschule und der Sekundarstufe I mit besonderem Zusatz-Unterricht dauerhaft gefördert. Berlin setzt dafür rund 700 Lehrerstel-len ein.
Die private Mercator-Stiftung fördert zudem in Berlin bereits an acht Schulen Ju-gendliche in der Klassenstufe 7-10 durch Nachmittags- und Ferienkurse in Deutsch. Dabei werden besonders Schüler mit guten Leistungen unterstützt, um Nachteile gegenüber Schülern deutscher Herkunftssprache abzubauen. Pro Schuljahr und pro Standort werden durch die Mercator-Stiftung ca. zehn Förderstunden pro Woche und Schule und ein ein- bis zweiwöchiger Ferienblock finanziert (=6000 Stunden insge-samt).
Für nun zusätzliche Förderung in der gymnasialen Oberstufe stellt die Stiftung nach eigenen Angaben zusätzlich deutschlandweit insgesamt 3,4 Millionen Euro bereit. Für den Mercator-Förderunterricht werden an den kooperierenden Universitäten Förderlehrer speziell ausgebildet. Bei ihnen handelt es sich meist um Studenten und Studentinnen des Lehramtes, die dadurch auch eine gute Praxis für ihre spätere Lehrertätigkeit erhalten. Mit den Mitteln des Essener Stiftung werden im Wesentli-chen die Honorare der zurzeit deutschlandweit über 900 Förderlehrer bestritten.
Kontakt auch über: Stiftung Mercator GmbH; Doreen Barzel (Förderunterricht) / Bernd Lippe (Presse); Tel.: 0201 / 245 22 54.
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