Brandenburger Schulen ermöglichen Aufstieg
Bildungsministerin Martina Münch ist zufrieden mit dem Abschneiden des Landes Brandenburg bei der aktuellen Bertelsmann-Studie.
31.10.2012 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg"Die Studie belegt einmal mehr, dass Brandenburg bei Bildungs- und Chancengerechtigkeit regelmäßig Spitzenplätze belegt * das unterstreicht das jahrelange Bemühen, kein Kind zu-rückzulassen", betont Münch. *Laut Bertelsmann-Studie gehört das Land Brandenburg mit seinem Schulsystem zu den nach oben durchlässigsten Ländern bundesweit*, so Münch. "Wir wollen die bestmögliche Durchlässigkeit gewährleisten damit auch Spätstarter Chancen haben."
Die Bertelsmann Stiftung hat in einer Studie die Durchlässigkeit der Schulsysteme in Deutschland untersucht. Im Ergebnis kommt es bei Schulwechseln zu deutlich mehr so genannten Absteigern als Aufsteigern. Als "Aufsteiger" gelten in Brandenburg beispielsweise Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer guten Leistungen von der Oberschule an das Gymnasium wechseln. Im Land Brandenburg kommen laut Bertelsmann-Studie auf einen "Aufsteiger" rechnerisch 2,5 "Absteiger" - das ist bundesweit einer der besten Werte. Auf eine niedrigere Schulform wechselten im Schuljahr 2010/11 landesweit 470 Schülerinnen und Schüler. Ein "Aufstieg" gelang knapp 190 Schülerinnen und Schülern. Brandenburg hat zudem laut Studie mit 48,4 Prozent einen relativ hohen Anteil von Abiturienten und belegt damit den Spitzenplatz unter den ostdeutschen Bundesländern.
Das Land Brandenburg gehörte bereits beim Ländervergleich der Primarstufe im Jahr 2011 in Sachen Bildungsgerechtigkeit bundesweit zur Spitzengruppe. Zu den gleichen Ergebnissen kam auch der Ländervergleich der Neuntklässler im Jahr 2009. In kaum einem anderen Bundesland werden Kinder aus sozial schwachen oder bildungsfernen Familien so gut gefördert wie in Brandenburg.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bertelsmann-stiftung.de
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