Zumeldung

Bündnis gute Schule: GEW MV begrüßt Vorhaben für das neue Schuljahr

Das Bündnis „Gute Schule“, zu dem auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern gehört, stellt heute auf einer Pressekonferenz mit der Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung das „Drei-Säulen-Modell“ zur Demokratiebildung an Schulen und die Einführung der Individuellen Lernzeit vor.

31.07.2025 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung GEW Mecklenburg-Vorpommern
  • Schüler:innen sitzen im Schulhof und lachen. © Adobe Stock Das Bündnis „Gute Schule" stellt das „Drei-Säulen-Modell“ zur Demokratiebildung an Schulen und die Einführung der Individuellen Lernzeit vor.

Die GEW-Landesvorsitzende Ulrike von Malottki begrüßt die Stärkung der Demokratiebildung an den Schulen: „Mit dem Erleben und Verstehen demokratischer Prozesse können wir gar nicht früh genug anfangen. Insofern ist es gut, dass entsprechende Fächer nun auch schon in den kleineren Jahrgangsstufen eingeführt und auch insgesamt ihr Profil gestärkt wird. Wichtig ist aus unserer Sicht, dass die Lehrkräfte bei diesem Prozess mitgenommen und durch das Land unterstützt werden. Gemeinsam machen wir deutlich: Unsere Schulen leben Demokratie. Unsere Lehrkräfte sind dem Grundgesetz verpflichtet. Sie sind nicht neutral. Das ‚Drei-Säulen-Modell' füllt den Beutelsbacher Konsens mit Leben.“


Zur Individuellen Lernzeit erklärt Ulrike von Malottki: „An der Schule, an der ich selbst unterrichte, haben wir damit bereits positive Erfahrungen gesammelt. Wichtig ist für uns: Diese Zeit dient der Stärkung der eigenen Fähigkeiten der Schüler:innen, Themen selbst vertieft zu bearbeiten, dafür eine Struktur zu finden, sich auf Vorträge oder ähnliches vorzubereiten. Das ist etwas, das meiner Erfahrung nach, die Schüler:innen zunächst auch lernen müssen, wobei wir sie begleiten sollten. Das braucht gute Absprachen in den Kollegien und ein Konzept zur Umsetzung.“

Der Landesschülerrat stellt heute außerdem seine Umfrage zur Benotung des Sportunterrichts vor: "Wir begrüßen das Engagement des Landesschülerrates dahingehend ausdrücklich. Dieses Thema muss diskutiert werden und dafür ist eine Umfrage ein guter erster Aufschlag“, sagt Ulrike von Malottki.


Mehr zum Thema


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden