Wettbewerbe

Bundesrunde der 50. Mathematik-Olympiade in Trier: 192 Schülerinnen und Schüler auf Medaillenkurs

192 Schülerinnen und Schüler, 120 Korrektoren, zwei Klausuren – das ist die Bundesrunde der 50. Mathematik-Olympiade. Vom 8. bis 11. Mai treten Deutschlands größte Mathetalente in Trier an, um olympisches Gold zu gewinnen. Sie sind die besten der 225.000 Teilnehmer, die bei der Jubiläumsolympiade an den Start gegangen sind. Insgesamt haben sich bereits über 10 Millionen Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb beteiligt.

27.04.2011 Pressemeldung Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.

Bundespräsident Christian Wulff, Schirmherr des Wettbewerbs: "50 Jahre Mathematik-Olympiaden stehen für viele anspruchsvolle Aufgaben und kreative Lösungswege, stehen für Spaß an der mathematischen Herausforderung und für eine gute Tradition. Die Zukunft ist und bleibt eine Gleichung mit vielen Unbekannten – aber ich bin zuversichtlich: für Mathe-Olympioniken ist auch die sicher lösbar!"

Die Mathematik-Olympiade ist ein Wettbewerb, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Klausurbedingungen mathematische Höchstleistungen erbringen. In insgesamt vier Runden müssen sie logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und den kreativen Umgang mit mathematischen Methoden unter Beweis stellen. Wer auf Schul-, Regional-, und Länderebene überzeugt, schafft den Sprung in die Bundesrunde.

Die 50. Bundesrunde wird vom Land Rheinland-Pfalz zusammen mit dem Mathematik-Olympiaden e.V. ausgerichtet. Schirmherrin ist Bildungsministerin Doris Ahnen. Sie unterstrich: "Dass die Mathematik-Olympiade in ihrem 50. Jubiläumsjahr in Trier ausgetragen wird, ist eine große Ehre für das Land Rheinland-Pfalz und bestärkt uns in dem Kurs, die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer zu stärken. Mit ihren anspruchsvollen Aufgabenstellungen fordert die Veranstaltung Mathematik-Asse, die sich bereits in ihren jeweiligen Bundesländern durchgesetzt haben, zu einem nationalen Turnier im olympischen Geist heraus." Maßgeblich unterstützt wird die Veranstaltung von der Hector Stiftung II. Das komplette Programm gibt es unter www.mo2011.de.

In der DDR ins Leben gerufen, hat sich der Wettbewerb nach der Wiedervereinigung zu einem gesamtdeutschen Erfolgsmodell entwickelt. 10 Millionen Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 13 haben sich in den vergangenen 50 Jahren an der Mathematik-Olympiade beteiligt.

Von den 225.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die bei der Jubiläumsolympiade ins Rennen gegangen sind, stehen nun die 192 Besten in Trier im Finale. In zwei mehrstündigen Klausuren müssen sie noch einmal sechs anspruchsvolle Aufgaben knacken. Geschrieben wird im Audimax der Universität Trier. 120 Korrektoren aus Hochschule und Schule bewerten im Anschluss die Lösungen.

Welche Nachwuchsmathematiker einen Medaillenrang erreicht haben, zeigt sich bei der Preisverleihung am Mittwoch, 11. Mai: Die Gewinner werden um 9:30 Uhr in der ehemaligen Reichsabtei St. Maximin in Trier von der Bildungsministerin des Landes Rheinland-Pfalz, Doris Ahnen, geehrt. Den Festvortrag hält der Mathematik-Professor Günter M. Ziegler von der Freien Universität Berlin.

Medienvertreter und interessierte Besucher sind herzlich willkommen. Kontakte zu Teilnehmern, Korrektoren und Organisatoren werden gerne vermittelt. Auch Pioniere der ersten Stunde, die die Mathematik-Olympiade über Jahrzehnte hinweg geformt haben, sind gerne zu Gesprächen bereit. Zur Verfügung stehen u.a. der langjährige Vorsitzende Prof. Hans-Dietrich Gronau, der aktuelle Vorsitzende Prof. Jürgen Prestin sowie Prof. Konrad Engel (Aufgabenausschuss) und Studiendirektor Wilfried Heuser (Organisationsleitung).

Träger der Mathematik-Olympiaden in Deutschland ist der Verein Mathematik-Olympiaden e.V. Die Geschäftsstelle des Wettbewerbs wird von Bildung & Begabung im Verbund der Bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe geführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Schirmherrschaft über Bildung & Begabung und über die Mathematik-Olympiaden hat Bundespräsident Christian Wulff.



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