"COMENIUS 1 - Beispiel guter Praxis" an drei Thüringer Schulen
Insgesamt 36 Thüringer Schulen beteiligen sich in diesem Schuljahr am COMENIUS 1-Programm "Schulpartnerschaften" der Europäischen Gemeinschaft.
16.02.2005 Pressemeldung Thüringer KultusministeriumAn drei Schulen verleiht Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) am kommenden Freitag das Prädikat "COMENIUS 1 - Beispiel guter Praxis":
- Lucas-Cranach-Schule, Staatliches regionales Förderzentrum Gotha für das Projekt "Kinder in Europa - Hallo wer bist du?"
- Staatliches Gymnasium "Klosterschule" Roßleben für das Projekt "Ländliches Erbe der Region"
- Staatliche Regelschule "Friedrich Solle" Zeulenroda für das Projekt "N.E.T.S. in Europe"
Zeit: Freitag, 18. Februar 2005, 15 Uhr
Ort: Erfurt, Europäisches Informationszentrum, Regierungstrasse 73
Minister Goebel betont im Vorfeld der Veranstaltung: "Seit nunmehr zehn Jahren gibt es das Sokrates-Bildungsprogramm der Europäischen Union. Bei den COMENIUS-Schulprojekten als Teil dieses europäischen Bildungsprogramms arbeiten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aus mindestens drei verschiedenen europäischen Staaten an einem selbstgewählten Thema. Die Nachfrage ist groß. Für das nächste Schuljahr liegen bereits 50 Anmeldungen vor. Diese Europabegeisterung unserer Schulen freut natürlich den Kultusminister."
Die 36 Thüringer "COMENIUS-Schulen" erhalten im laufenden Schuljahr 2004/2005 Fördergelder in Höhe von 251.793 Euro aus dem COMENIUS 1-Programm der Europäischen Gemeinschaft. Damit können 27 Schulprojekte, drei Fremdsprachenprojekte und sechs Schulentwicklungsprojekte im Rahmen von Schulpartnerschaften im Bereich der EU durchgeführt werden. Die Thüringer Schulen arbeiten mit Schulen aus insgesamt 22 teilnahmeberechtigten Ländern, beispielsweise aus Finnland, Italien oder aus Polen, zusammen.
Ziel des Programms COMENIUS 1 ist es, die Qualität der Schulbildung zu verbessern, ihre europäische Dimension zu stärken, den Fremdsprachenerwerb zu fördern und das interkulturelle Bewusstsein in der europäischen Schulbildung voranzubringen. Dazu soll die transnationale Zusammenarbeit zwischen Schulen sowie die berufliche Aus- und Fortbildung des Schulpersonals mit Projekttreffen, Lehreraustausch, Lehrerpraktika, Schulleiter-Studienbesuchen und Klassenaustausch gefördert werden. Neben den 25 Mitgliedstaaten der EU beteiligen sich an dem Programm auch die drei EWR-Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen, sowie Bulgarien, Rumänien und die Türkei.
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