Deutsch-Französische Freundschaft leben mit À plus! Nouvelle édition und À toi!
2013 feiern Deutschland und Frankreich das Bekenntnis zur Freundschaft zwischen beiden Nationen. Solch ein Bekenntnis will mit Leben gefüllt werden. Im Interview beziehen Dr. Yvonne Petter-Zimmer, Cornelsen-Verlagsleiterin, und Julia Goltz, Redaktionsleiterin Französisch beim Cornelsen Verlag, Stellung dazu, wie mit dem Lehrwerkskonzept À plus! und À toi! die deutsch-französische Verständigung in den Unterricht Einklang hält.
18.02.2013 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbHWie wird der Französischunterricht interessanter?
Dr. Yvonne Petter-Zimmer: "Da greifen wir im medialen Zeitalter bei unseren Unterrichtskonzepten auf vielfältige Möglichkeiten zurück: Wir haben Ton- und immer mehr auch Videoaufnahmen, die wir ergänzend zum Lehrwerk in den Unterricht einbeziehen. Unser neues Französischlehrwerk À plus! beispielsweise bezieht Videos explizit in die Spracharbeit der einzelnen Lektionen ein. Lehrkräfte können zu jeder Lektion auf Videosequenzen zurückgreifen. So kann man im Französischunterricht sofort in Frankreich eintauchen und sowohl Spielszenen als auch landeskundliche Szenen einbeziehen." Julia Goltz: "Bei der Durchführung kann ganz klassisch der DVD-Player genutzt werden oder man geht über die digitalen Medien: Wir sind mit der neuen Lehrwerksgeneration so weit, dass Lehrkräfte papierlos, also mit Laptop und Beamer oder via Whiteboard den Unterricht machen können – unsere digitalen Schulbücher und der digitale Unterrichtsmanager helfen dabei."
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Wie kann man die Schüler zum "Schwimmen" bekommen?
Julia Goltz: "Da geht es um das große Know-how der Lehrkräfte und deren Engagement. Natürlich müssen wir da Grundlagen schaffen. Das versuchen wir zum einen über Lehrwerkskonzeptionen und Medien wie À toi!, zum anderen jedoch auch über die verschiedenen Französischwettbewerbe. Die Schüler werden aufgrund von interessanten Medien motiviert, die Zielkultur Frankreich kennenzulernen und sprachlich aktiv zu werden. Die große Kritik war immer, der Redeanteil der Lehrkräfte sei zu hoch und die Schüler würden nur selten zu Wort kommen. Die neuen Methoden, die in den Lehrwerken durch kleine Hinweise unterstützt werden, sind so gewählt, dass Schüler in den Fokus rücken und animiert werden mit Mitschülern ins Gespräch zu kommen. Wir schaffen so semi-authentische Situationen. Die Schüler reden miteinander als wären sie Franzosen und simulieren so ganz echte Kommunikationssituationen. Es wird nicht über irgendetwas geredet, sondern über ganz alltägliche Dinge."
Wie haben sich Struktur und Anforderungen des Französischunterrichts verändert?
Dr. Yvonne Petter-Zimmer: "In vielen Bundesländern haben sich die Abiturforderungen verändert. Früher stand das Schriftliche im Vordergrund. In ganz vielen Bundesländern gibt es nun bereits ein mündliches Abitur in der Fremdsprache, weitere werden folgen. Darauf müssen die Lehrwerke und der Unterricht natürlich vorbereiten. In unseren Konzepten gibt es sehr viele Aufgaben zur Mündlichkeit, die Schüler werden zum Sprechen angeregt. Ich denke, dass man sich jetzt ganz gut auf die lebende Sprache vorbereitet und darauf, dass man eine Sprache lernt um sie vor allem sprechen zu können."
Leisten Sie Beihilfe, wenn es darum geht, sich für eine schulische Fremdsprache zu entscheiden?
Julia Goltz: "Französisch wird in Deutschland hauptsächlich als zweite Fremdsprache unterrichtet. Die Schüler haben die Wahl – sie können Latein, Spanisch, Russisch oder Französisch wählen. Natürlich versuchen wir diese Wahl positiv mit zu beeinflussen. Wir geben sowohl den Lehrern als auch den Schülern und deren Eltern Materialien an die Hand. Für Lehrer beispielsweise gibt es ein schönes Paket für den Tag der offenen Tür, "1, 2, 3 - Francais" heißt es. Darin sind ein Quiz oder ein Crêpes-Rezept enthalten, diese können Lehrkräfte vorbereiten und so die potenziellen Französischlerner und deren Eltern begeistern. In Kooperation mit der Französischen Botschaft und dem Deutsch-Französischen-Jugendwerk haben wir eine Broschüre entwickelt. Sie weist Eltern gute Gründe für das Fach Französisch auf. Frankreich ist wichtigster Wirtschaftspartner für Deutschland und ganz wesentlich für die berufliche Zukunft der Kinder. Die Broschüre richtet sich aber auch an die Kinder und soll aufzeigen wie attraktiv Französisch ist. Stars wie Zaz und Stromae peppen Französisch wieder auf und machen es zu einer attraktiven Sprache. Darüber freuen wir uns!"
Weitere Informationen unter: www.cornelsen.de/aplus und www.cornelsen.de/atoi
Ansprechpartner
Cornelsen Verlag GmbHNicole Weiffen
Cornelsen Verlag GmbH, Mecklenburgische Straße 53
14197 Berlin
Telefon: +49 89785-8286
E-Mail: nicole.weiffen@cornelsen.de
Web: cornelsen.de
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