Die Leistung wird belohnt

Bayerns Abiturienten haben aufgrund der soliden und zukunftsorientierten Schulausbildung eine sehr gute Basis für ein erfolgreiches Studium und den Start in das Berufsleben. Mit einer Durchschnittsnote von rund 2,4 erzielen sie im bundesweiten Vergleich auch sehr gute Werte. Deshalb hält das Bayerische Kultusministerium auch nichts davon, über eine Absenkung des Niveaus der Schulausbildung im Zusammenhang mit den Forderungen nach einem bundesdeutschen Zentralabitur zu diskutieren.

30.10.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Ziel muss es vielmehr sein, die Schulbildung und das Abitur auf dem Niveau von Ländern wie Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen anzusiedeln. Deshalb hat Bayern die Einführung von Standards für die Abiturprüfung gefordert. Dies hat die Kultusministerkonferenz bei ihrer jüngsten Sitzung auch beschlossen.

Beschlossen wurde ferner - parallel zu den Standards Vergleichstests und Aufgabenpools zu erarbeiten, mit denen die Gleichwertigkeit der Abituranforderungen in den einzelnen Ländern gesichert werden kann. Dem Anliegen der Landeselternvereinigung der Gymnasien wird damit in absehbarer Zeit entsprochen.

Im Übrigen muss sich die Qualität der Schulausbildung an den Anforderungen von Gesellschaft und Wirtschaft orientieren. Die Abiturienten aus Deutschland stehen in Zeiten der Globalisierung in Konkurrenz zu Mitbewerbern aus anderen Staaten.

Es hilft den Abiturienten eines Landes wenig, wenn sie kurzfristig bei der Zuteilung von Studienplätzen zwar trotz schlechterer Kompetenzgrundlage den Zuschlag erhalten, aber bereits nach kurzer Zeit feststellen müssen, das ihr Fundament unzureichend ist und dass sie den Anforderungen von Wissenschaft und Wirtschaft nicht gewachsen sind. Zunehmend gehen die Hochschulen dazu über, sich ihre Studierenden in Eignungsprüfungen selbst auszusuchen. Und für diese Prüfungen sind die bayerischen Abiturienten bereits heute bestens gerüstet.

In die Neukonzeption des bayerischen Gymnasiums waren Wirtschaft und Hochschulen intensiv eingebunden. Von dort kommen Anforderungen, und dort bewähren sich die bayerischen Gymnasiasten in besonderer Weise.


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