Bayern

Die Sieger des Landeswettbewerbs Alte Sprachen stehen fest

Kultusminister Spaenle gratuliert den Preisträgern aus München, Nürnberg und Weiden. Die vier Gewinner werden nun in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen.

11.04.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die Sieger im Landeswettbewerb Alte Sprachen stehen fest: Judith Hübner (Wittelsbacher-Gymnasium München), Felix Rohls (Wilhelmsgymnasium München), Andreas Schurr (Peter-Vischer-Gymnasium Nürnberg) und Katharina Trettenbach (Augustinus-Gymnasium Weiden). Die vier Gewinner werden aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Ihr Studium kann damit unter denkbar besten Vorzeichen beginnen.

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, der selbst ein altsprachliches Gymnasium besucht hatte, gratulierte den Siegern in einem persönlichen Schreiben zu ihrem Erfolg. Er unterstrich darin auch die Bedeutung der humanistischen Bildung in der Gegenwart: "Eine wesentliche Leistung der Alten Sprachen ist die Vermittlung der gemeinsamen kulturellen Wurzeln Europas, weshalb sie sich auch im 21. Jahrhundert ungebrochener Aktualität erfreuen. Die Auseinandersetzung mit den Texten der antiken Schriftsteller verlangt zudem die Reflexion auch über eigene Wertmaßstäbe und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung eines persönlichen Wertebewusstseins."

Der Landeswettbewerb Alte Sprachen wurde 2010/2012 zum 24. Mal durchgeführt. In der ersten Runde hatten über 500 Schülerinnen und Schüler aus der 11. Jahrgangsstufe der Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums in ganz Bayern teilgenommen. Dabei galt es, an schwierigen lateinischen bzw. griechischen Übersetzungstexten und kniffligen Aufgaben nicht nur Sprachkenntnisse, sondern auch Findigkeit und Einfallsreichtum unter Beweis zu stellen.

Die 50 Besten hatten anschließend in der zweiten Runde verschiedene Hausarbeitsthemen zur Auswahl: So verglichen sie beispielsweise die Darstellung der Verschwörung des Catilina bei dem römischen Historiker Sallust mit der in Robert Harris' Roman Titan oder spürten sophistischem Gedankengut in ausgewählten Schriften Friedrich Nietzsches nach.

In der letzten Runde wurden die verbliebenen zehn Kandidaten zu einem Kolloquium ins Kultusministerium eingeladen und beeindruckten durch ihr breites Wissen und ihre selbstständige Auseinandersetzung mit antiken Themen.


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