Diskussion: "Wieviel Heterogenität verträgt Schule?"

Öffentliches Streitgespräch zwischen Wissenschaft und Praxis über wirksame Unterrichtskonzepte in heterogenen Schulklassen.

25.06.2015 Pressemeldung Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen
  • © privat

Lehrerinnen und Lehrer treffen täglich auf ein breites Spektrum individueller Hintergründe, Lernvoraussetzungen und Fähigkeiten. Erwartet wird, jede Schülerin und jeden Schüler zum bestmöglichen Ergebnis zu führen. Doch wieviel Heterogenität verträgt Schule, wenn sie jedem Einzelnen gerecht werden will?

Die Heterogenität im Klassenzimmer umfasst Leistungsunterschiede, die Breite der Herkunftsfamilien, verschiedene körperliche Voraussetzungen und vieles mehr. Reicht es den Blickwinkel zu ändern und Vielfalt als Chance zu begreifen? Oder braucht es geänderte Rahmenbedingungen und neue Unterrichtskonzepte? Welche Unterrichtsmethoden funktionieren, welche nicht?

Anhand von Beispielen aus Inklusionsklassen und Brennpunktschulen diskutieren vier Lehrkräfte und Wissenschaftler diese Fragen und eröffnen damit die Cornelsen Sommer-Uni 2015. Prof. Dr. em. Klaus Jürgen Tillmann wirft einen Blick auf die pädagogische Kontroverse und stellt empirische Forschungsergebnisse vor. Der Gymnasiallehrer Michael Felten berichtet von der divergenten Leistungsentwicklung an seiner Schule, Heidemarie Brosche beschreibt den Alltag ihrer Hauptschule, an der 80 Prozent der Schüler nicht-deutscher Herkunft sind. Prof. Dr. Birgit Lütje-Klose ist u.a. im Vorstand der Laborschule Bielefeld und bringt Ihre Erfahrungen mit Heterogenität in Inklusionsklassen der Grundschule ein.

Die Veranstaltung lässt Raum für breite Diskussionen und wird moderiert von dem Bildungsjournalisten Lothar Guckeisen. Das Streitgespräch eröffnet die diesjährige Sommer-Uni der Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen. Vier Tage lang ermöglicht die Bildungsstiftung angehenden und praktizierenden Lehrern eine gezielte Weiterbildung und verbindet Vorträge, Praxisberichte und Workshops. Prof. Dr. Hilbert Meyer und Liane Paradies begleiten die Teilnehmer bei individuellen Entwicklungszielen. Wegen der großen Nachfrage wird die Eröffnungsdiskussion frei zugänglich im Hörsaal der FU Berlin angeboten. Danach setzt sich die Sommer-Uni im kleinen Kreis fort: www.cornelsen-stiftung-sommeruni.de

Öffentliche Diskussionsrunde: "Wieviel Heterogenität verträgt Schule?"
Montag, 20. Juli 2015, 15.30 bis 17.30 Uhr Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin, Großer Hörsaal Garystr. 35, 14195 Berlin-Dahlem

Ansprechpartner

Irina Groh
Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen
c/o Cornelsen Verlag GmbH
Mecklenburgische Straße 53
14197 Berlin
Telefon: +49 30 897 85-563
Fax: +49 30 897 85-97-563
E-Mail: irina.groh@cornelsen.de
Web: www.stiftung-lehren-lernen.de


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