"Ein bundesweites Signal für die Rechte von Menschen mit Behinderungen"
Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle begrüßt die Einrichtung einer interfraktionellen Arbeitsgruppe zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. "Die Konvention stellt an uns einen gesamtgesellschaftlichen Auftrag. Es ist daher ein großartiges bundesweites Signal, dass Bayern über die Parteigrenzen hinweg einen gemeinsamen Weg zur Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in der schulischen Bildung anstrebt."
03.12.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und KultusZiel ist es, einen dauerhaften Prozess anzustoßen, der zu einem "inklusiven Schulsystem" führt. Der Begriff der "Inklusion" soll aktiv mit Leben erfüllt werden. Hier möchte Bayern eine führende Rolle auch auf Ebene der Kultusministerkonferenz einnehmen, deren Vorsitz Minister Spaenle im kommenden Jahr übernehmen wird.
"Wir alle unterstützen die Ziele der Konvention und möchten schrittweise die Rechte der betroffenen jungen Menschen in der Schule stärken. Gefordert ist ein bedachtes und zugleich gründliches Vorgehen auf breiter Basis, das das einzelne Kind in den Mittelpunkt stellt", so Spaenle anlässlich der heutigen Entscheidung im Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags, eine interfraktionelle Arbeitsgruppe zur Umsetzung der UN-Konvention einzusetzen.
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