Eine gute Schule braucht engagierte Eltern

"Eine gute Schule braucht engagierte Eltern", betonte Kultusminister Jürgen Schreier bei der Verabschiedung von Sabine Ertz als Vorsitzende der Gesamtlandeselternvertretung. Neben Frau Ertz scheidet auch ein Großteil der Landeselternsprecher der einzelnen Schulformen aus den Ämtern. Gleichzeitig begrüßte Kultusminister Jürgen Schreier die Nachfolger.

18.02.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

"Die Qualität von Schulen hängt maßgeblich auch von einer harmonischen Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern und Schülern ab", betonte der Minister. Ein gutes Schulklima sei eine wichtige Voraussetzung, um die Bildungs- und Erziehungsqualität nachhaltig zu verbessern. Schule werde dann besser, wenn Eltern, Lehrer und Schüler nicht gegen-, sondern miteinander arbeiteten, sagte Kultusminister Jürgen Schreier im Rahmen der kleinen Feierstunde.

Sabine Ertz habe ihr Amt als objektive Sachverwalterin der Elterninteressen wahrgenommen und habe versucht, die Interessen aller Eltern zu berücksichtigen. Sie habe sich in ihrer Zeit als Gesamtlandeselternsprecherin für eine unkomplizierte Kommunikation und Zusammenarbeit aller Beteiligten in den verschiedenen schulischen Elterngremien eingesetzt.

Sabine Ertz ist seit 1991 in der Elternarbeit aktiv. Ihr Ausscheiden bedeute nicht, so Ertz, dass sie ihr Engagement beende, im Gegenteil. Elternengagement brauche nicht zwangsläufig Amt und Mandat. Minister Jürgen Schreier dankte Frau Ertz für ihre engagierte Arbeit. Sie habe durch ihre verbindliche Art und ihre klaren Standpunkte die Elternarbeit vorangebracht, sagte der Minister.

Für ihr Engagement im Interesse der Eltern dankte Kultusminister Schreier auch allen anderen scheidenden Elternvertretern:

Jean-Claude Schmit-Beckmann (Grundschulen), Margit Hansen (Erweiterte Realschulen), Sabine Ertz (Gymnasien), Rina Kiesewetter-Weidberg (Schulen für Behinderte), Margret Hecktor (Berufsschulen) und Karl Roth (Berufsfachschulen).

Kultusminister Jürgen Schreier: *Sie alle haben ehrenamtlich Zeit, Kraft und Geld investiert und mit großem Engagement die Interessen der Eltern vertreten. Dabei haben Sie nicht nur an der Schule Ihres Kindes, sondern auch auf Landesebene Akzente gesetzt. Dafür gebührt Ihnen Dank und Anerkennung."

Die neu gewählten Mitglieder der Gesamtlandeselternvertretung hieß Kultusminister Jürgen Schreier herzlich willkommen und bot ihnen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit an. Zu den neu gewählten Mitgliedern der Gesamtlandeselternvertretung gehören:

Jörg Dammann (Grundschulen) Dr. Brigitte Quack (Erweiterte Realschulen), Eva Kohl (Gesamtschulen), Joachim Klesen (Gymnasien), Stephanie Gelf (Schulen für Behinderte), Wolfgang Wildt (Berufsschulen), Barbara Wern (Berufsfachschulen)


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