Bayern

"Eine Sternstunde auf dem Weg zur Gleichbehandlung aller jungen Menschen - Inklusiver Unterricht ist Aufgabe aller Schulen"

"Der Gesetzentwurf, den alle fünf Fraktionen des Bayerischen Landtags zur Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderung erarbeitet haben, gehört zu den Sternstunden auf dem Weg zur Gleichbehandlung von jungen Menschen mit und ohne Behinderung."

26.05.2011 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

So würdigt Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle die Arbeit der interfraktionellen Arbeitsgruppe des Bayerischen Landtags zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtekonvention. Es ist für den Minister beispielhaft, wie Parlamentarier die Grenzen zwischen den Parteien überwinden sowie sich ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung und der Verantwortung für die jungen Menschen mit Behinderung stellen.

"Der Gesetzentwurf ermöglicht allen Schülerinnen und Schülern mit Behinderung einen gleichberechtigten Zugang zum Bildungswesen und entspricht damit der Forderung der UN-Behindertenrechtekonvention", so der Kultusminister. Inklusiver Unterricht ist nach dem Entwurf der Arbeitsgruppe wie auch nach Ansicht des Ministers Aufgabe aller Schulen.

Die im Gesetzentwurf vorgesehenen Schulen mit dem Schulprofil "Inklusion" hält der Kultusminister für einen "sehr guten und pragmatischen Ansatz", um den schrittweisen Prozess hin zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvents zu befördern. Mindestens 30 Schulen sollen so ab dem kommenden Schuljahr als besondere Beispiele für gelingende Inklusion dienen.

Gemeinsamer Unterricht von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf ist an allen Schulen möglich und erwünscht. "Die inklusive Schule ist Ziel der gesamten Schulentwicklung", zitiert der Minister abschließend die Kernbotschaft der Arbeitsgruppe. Den Weg der Umsetzung wird das Ministerium gemeinsam mit den Parlamentariern beschreiten.


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