Eltern-Petition im Landtag: Klare Botschaft für das differenzierte Schulwesen in Bayern und gegen Schulexperimente auf dem Rücken bayerischer Kinder
Die bayerischen Realschullehrkräfte sehen in der Tatsache, dass es den Realschuleltern gelungen ist, innerhalb weniger Wochen deutlich mehr als 50 000 Unterschriften für das differenzierte Schulwesen zu erhalten, einen deutlichen Hinweis darauf, dass die bayerische Bevölkerung kostspielige Experimente mit einer Gemeinschaftsschule zum Nachteil ganzer Schülergenerationen ablehnen.
04.07.2013 Pressemeldung Verband Reale Bildung"Die sehr große Zahl an Unterschriften, die in nur wenigen Wochen gesammelt worden waren, ist klarer Ausdruck des öffentlichen Wunsches, nun endlich Schluss zu machen mit der Forderung nach unsinnigen Schulreformen. Dafür soll das entwickelt werden, was sich sehr gut bewährt hat und Bayern zum Bildungsland Nr. 1 in Deutschland und weit darüber hinaus macht: Eigenständige Schularten in einem differenzierten Schulwesen, ein Mehr an Vielfalt, Bildung und Chancen. Die annähernd 55 000 Unterschriften zeigen aber auch, dass die Realschulverbände stark und mächtig genug sind zu mobilisieren und die Bevölkerung für den Erhalt der Realschule zu gewinnen. Wer in Bayern Strukturreformen gegen die Realschule, z. B. mit der Einführung der Gemeinschaftsschule, plant, muss wissen, dass er damit den erbitterten Widerstand der Eltern, der Lehrkräfte und der Schulleitungen hervorruft.", betont Anton Huber, Vorsitzender der Realschullehrkräfte, am Rande der Behandlung der Petition des Realschul-Landeselternverbandes im Bayerischen Landtag.
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