Hessen

Ergebnisse des 44. hessischen Mathematik-Wettbewerbs

Rund 56.00 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen an 526 Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien haben am 44. hessischen Mathematikwettbewerb 2011/12 teilgenommen. Besonders erfreulich sei, so Kultusministerin Dorothea Henzler, die deutliche Verbesserung der Schülerinnen und Schüler im Bildungsgang Hauptschule, die ihr bisher bestes Ergebnis in diesem Wettbewerb erzielt haben. Interessant sei auch, dass bei der Aufgabengruppe des gymnasialen Bildungsgangs die Schülerinnen und Schüler aus G8 besser abgeschnitten hätten als die Schülerinnen und Schüler aus G9.

19.04.2012 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

"Insgesamt sind die Erkenntnisse aus dem zentralen, landesweiten Mathematikwettbewerb ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung der Schul- und Unterrichtsqualität in Hessen. Das Endergebnis bringt für jede Schule wichtige Informationen, die den Unterricht und vor allem die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schülern verbessern", so die Ministerin.

Die drei besten Kreise in den jeweiligen Aufgabengruppen sind: Fulda, Rheingau-Taunus, Marburg-Biedenkopf (Gymnasium G8); Rheingau-Taunus, Main-Taunus, Kassel-Land (Gymnasium G9); Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Waldeck-Frankenberg (Realschule); Fulda, Limburg-Weilburg, Schwalm-Eder (Hauptschule). Wie jedes Jahr werden bei der Landessiegerehrung am 22. Juni 2012 auch die Schulen geehrt werden, die eine ganz besonders hohe Leistungskontinuität im Rechnen zeigen, und sich über mehrere Jahre hinweg mit überdurchschnittlichen Leistungen im Mathematikwettbewerb hervorgetan haben.

Der Mathematikwettbewerb des Landes Hessen besteht seit 1969. Teilnehmer sind Schülerinnen und Schüler des 8. Schuljahres. Zunächst zur freiwilligen Teilnahme angeboten, ist er seit 2001 für alle hessischen allgemeinbildenden Schulen verpflichtend. An der ersten Wettbewerbsrunde, dem Schulentscheid, nehmen alle Schulen teil. In der zweiten Runde folgt der Kreisentscheid mit den Besten auf Kreisebene, und am Ende werden im Landesentscheid die Besten in Hessen ermittelt.

In dem Wettbewerb werden die drei Aufgabengruppen (A=Gymnasium, B=Realschule und C=Hauptschule) mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ausgeschrieben. Schülerinnen und Schüler der entsprechenden Bildungsgänge an Gesamtschulen werden den Aufgabengruppen zugewiesen. Beim Schulentscheid stehen den Schülerinnen und Schülern zwei Unterrichtsstunden zur Verfügung, in denen sie je acht Pflichtaufgaben und nach Möglichkeit zwei von fünf Wahlaufgaben zu lösen haben. Je Pflichtaufgabe werden maximal drei Punkte vergeben, je Wahlaufgabe 12 Punkte. Insgesamt sind somit maximal 48 Punkte zu erreichen. Das Schulergebnis ergibt sich aus der Addition der Schülerergebnisse. Die Punktezahl der Schulen wird je Bildungsgang in vier Leistungsstufen eingeteilt, d.h. jeweils 25 Prozent aller Schulen werden zu einer Gruppe - einem Quartil - zusammengefasst. Daraus ergeben sich jedes Jahr für den jeweiligen Schuldurchschnitt unterschiedliche Quartilsgrenzen. Am Beispiel der Aufgabengruppe B (Realschulen) haben sich die Quartilsgrenzen gegenüber dem Vorjahr wie folgt verschoben: 1. Quartil zwischen 9,08 und 23,73 Punkten (2011: 9,09 und 21,38), 2. Quartil zwischen 23,74 und 26,08 Punkten (2011: 21,42 und 24,12), 3. Quartil zwischen 26,13 und 28,11 Punkten (2011: 24,15 und 26,11), 4. Quartil zwischen 28,46 und 39,08 (2011: 26,13 und 35,21). Anhand der Quartile kann jede Schule ablesen, wie sie innerhalb ihres Bildungsgangs im Vergleich zum Landesdurchschnitt und zur erreichbaren Maximalpunktzahl steht.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Hessischen Kultusministeriums unter

www.kultusministerium.hessen.de/irj/HKM_Internet?cid=1cd1022676dcbe620cf602114b66cf07

Anfragen richten Sie bitte an die Beauftragte für den Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen:

Frau Dr. Yvonne Hartwich
Max-Planck-Schule
Joseph-Haydn-Str. 1
65428 Rüsselsheim
Telefon: 06142 - 13646
E-Mail:
Homepage: www.mathematik-wettbewerb.de


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