Ergebnisse des Symposiums "Gemeinsam für eine gute Schule" vorgestellt

Am 29. März 2007 findet in der Hochschule Magdeburg-Stendal ein ganztägiges Symposium "Gemeinsam für eine gute Schule" statt. Das Symposium wird durch das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt organisiert. Verschiedene Gesprächsforen beschäftigen sich insbesondere mit dem partnerschaftlichen Zusammenwirken von Elternhaus und Schule.

29.03.2007 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Zum Verlauf und ersten Ergebnissen äußerte sich Staatssekretär Winfried Willems während des Symposiums.

"In Sachsen-Anhalt gibt es bereits zahlreiche Schulen, die sich durch eine enge, vertrauensvolle und vor allem partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern auszeichnen", so Willems. "Wie wir inzwischen wissen, hängt hiervon die Qualität der Bildungs- und Erziehungsarbeit an einer Schule ganz entscheidend ab". Ziel des Symposiums sei es, Wege und Instrumente aufzuzeigen, um die Verbindung zwischen Schule und Elternhaus und die konkreten Mitgestaltungsmöglichkeiten von Eltern im Schulalltag weiter zu intensivieren. So gelte es beispielsweise, die Gründung von Schulfördervereinen anzuregen und deren Aufbau organisatorisch zu unterstützen.

"Bestandteile eines solchen Dialogs können", so der Staatssekretär "Elternstammtische, Elternbesuche oder klassen- und jahrgangsübergreifende Elternabende oder Elternseminare sein." Willems verwies daneben auf ganz einfache Instrumente zur Dialoggestaltung, wie ein so genannter Elternbriefkasten, im Schulhaus an geeigneter Stelle montiert, der sich durchaus dazu eigne, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

In der Folge eines erfolgreichen Dialogs zwischen Elternhäusern und der Schule werden z. B. gemeinsam:

  • Schulprogramme gestaltet,
  • Inhalte und Methoden des Unterrichts diskutiert,
  • Lernstrategien und Lernmethoden besprochen,
  • Kriterien der Leistungsbewertung und Modalitäten der Versetzung oder Schulabschlüsse vorgestellt,
  • Fallberatungen bei Schulversagen organisiert,
  • Lern- und Sozialverhalten der Kinder und Jugendlichen reflektiert, eingeschätzt und konstruktiv bearbeitet,
  • aktuelle den schulischen Bereich betreffende Rechts- und Verwaltungsvorschriften besprochen u. v. m.

Willems machte deutlich, dass die Schule als Lern- und Lebensraum für die Schülerinnen und Schüler auf die Vielfalt von Begegnungs- und Unterstützungsmöglichkeiten angewiesen sei. Eltern fungierten dabei als wichtige Partner, gerade wenn es um die Öffnung von Schule gehe. "Sie können und sollen als außerschulische Experten das Schulleben auf entscheidende Weise bereichern."


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