Erhalt einer vielfältigen Schullandschaft
Der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte VNL/VDR fordert in Hinblick auf die geplante Novellierung des Schulgesetzes, die nunmehr auf den Weg gebracht worden ist, die Vielfalt der Schullandschaft beizubehalten.
24.09.2014 Pressemeldung Verband Reale BildungKeine Schulform darf durch die Schulgesetznovelle in Gefahr geraten - weder das Gymnasium noch die übrigen Schulformen des Sekundar-I-Bereiches wie Oberschule, Realschule oder Hauptschule. "Eltern wie Schülerinnen und Schüler müssen die Wahl haben, welche Schule sie besuchen wollen. Sollte nur noch die Gesamtschule als ersetzende Schulform vorgehalten werden, wäre diese Wahlmöglichkeit womöglich nicht mehr gegeben", so der VNL/VDR-Landesvorsitzende Manfred Busch.
Der VNL/VDR wird die geplante Schulgesetznovelle mit den damit einhergehenden Vorhaben – hier seien beispielhaft die Abschaffung des Sitzenbleibens und der Notengebung in Grundschulzeugnissen genannt – kritisch, aber sachorientiert begleiten. Der Verband verkennt dabei nicht die Auswirkungen des demografischen Wandels im Schulbereich, der andererseits aber nicht dazu missbraucht werden darf, eine Schulform einseitig zu begünstigen. "Vielfalt statt Einfalt zum Wohle der Schülerinnen und Schüler", das fordert Busch abschließend.
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