EVIT-Tagung in Travemünde: Neue Schwerpunkte in der Qualitätssicherung

Bildungsstaatssekretär Wolfgang Meyer-Hesemann hat eine positive Bilanz des ersten EVIT-Jahres 2004 gezogen. "Das zentrale Ziel, für mehr Rechenschaft zu sorgen und Anstöße zur schulischen Entwicklung zu geben, konnte in den meisten Fällen erfüllt werden", sagte er heute bei einer Fachtagung zur externen Evaluation im Team (EVIT) in Lübeck-Travemünde. Schleswig-Holstein war bundesweit das erste Land, das dieses Verfahren eingeführt hat. Inzwischen haben 160 Schulen am so genannten Schul-TÜV teilgenommen, weitere 150 Schulen folgen im aktuellen Schuljahr 2005/06.

25.08.2005 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Der Staatssekretär erläuterte, dass EVIT als ein lernendes Verfahren gestaltet sei und kontinuierlich weiterentwickelt werde. Dabei würden Anregungen von Schulaufsicht, Lehrkräften, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern aufgegriffen. Der EVIT-Zyklus solle künftig alle vier Jahre die schulische Arbeit analysieren. Vorgesehen war bisher ein Zeitraum von sieben Jahren. Meyer-Hesemann: "So kann EVIT für die Qualitätsentwicklung der Schulen deutliche Impulse geben."

Die dort gesammelten Daten werden ebenso wie die Informationen zu den Vergleichsarbeiten und die Ergebnisse der zentralen Abschlussprüfungen in die Schulporträts einfließen. Sie werden landesweit zum Schuljahr 2006/07 eingeführt. "Schulen sollen diese Porträts auch nutzen, um sich mit ihrem pädagogischen Angebot, ihren inhaltlichen Schwerpunkten und Aktivitäten der Öffentlichkeit vorzustellen", sagte der Staatssekretär.


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