Fit für Klassenarbeiten und Klausuren: Tipps und Tricks zur Vorbereitung

Für gute Noten in Klassenarbeiten kann man eine Menge tun. Doch wie sollen sich Schüler am besten vorbereiten? Worauf muss man sich schon im Vorfeld einstellen? Ein Interview mit Hans Schmalacker, Redaktionsleiter beim Cornelsen Verlag Scriptor, in dem Lernhilfen wie Besser in und Pocket Teacher erscheinen.

02.12.2009 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

Was genau kommt in Klassenarbeiten dran?

Schmalacker: Hierzu sollten sich Schüler frühzeitig bei ihren Lehrern erkundigen und nach dem Thema der nächsten Arbeit fragen. Am besten ist es, alle Punkte schriftlich festzuhalten und keine Scheu zu haben, nachzufragen, wenn noch etwas unklar ist. Das ist besser, als Mitschüler anzusprechen, die vielleicht selbst nicht genau Bescheid wissen.

Wann fängt man mit dem Üben an?

Schmalacker: Etwa zehn Tage vor einer Klassenarbeit sollte mit dem Üben begonnen werden. Lieber öfter und dafür kürzer üben, als zu viel auf einmal zu machen. 15 bis 30 Minuten sind eine gute Zeit. Die Übungszeiten können in einen Kalender eingetragen werden, damit sie am besten in den jeweiligen Tagesablauf passen. Vielen fällt es leichter, immer um die gleiche Zeit zu üben. Wenn Schüler schon sehr viele Hausaufgaben zu erledigen haben, sollte das Üben auf einen anderen Tag verschoben werden. Am Tag vor der Klassenarbeit können die Notizen oder Übungsaufgaben noch einmal überflogen werden. Etwas Neues sollte nicht mehr begonnen werden.

Was sollte man üben?

Schmalacker: Sich mit dem aufzuhalten, was im Unterricht und bei den Hausaufgaben sowieso leicht fiel, halte ich für verschenkte Zeit. Man sollte sich lieber auf das konzentrieren, was schwerer fällt. Dabei würde ich nicht verschiedene Themen in einem Übungsgang mischen, sondern bei einem Thema bleiben. Ein Arbeitsplan mit allen Übungsschwerpunkten kann an die Wand gehängt werden. Was bereits geschafft wurde, wird abgestrichen. Es empfiehlt sich, eine Testarbeit in der gleichen Zeit zu schreiben, die die Schüler in der Schule für die Klassenarbeit zur Verfügung haben.

Wo übt es sich am besten?

Schmalacker: Ein ruhiger, aufgeräumter Arbeitsplatz, an dem man bequem sitzen kann, ist eine wesentliche Voraussetzung. Alle Arbeitsmaterialien liegen bereit, Überflüssiges ist weggeräumt. Störungen von außen sind zu vermeiden. Es ist aber gut, wenn jemand in der Nähe ist, der bei Fragen helfen kann, Eltern oder Geschwister zum Beispiel. Auch gutes Licht und frische Luft sind wichtig. Musik oder Fernsehen im Hintergrund sind tabu.

Und vor der Klausur…

Schmalacker: …ist rechtzeitiges ins Bett gehen am Abend angesagt, damit man ausgeruht ist. Ein gutes Frühstück am Morgen macht fit für die Arbeit. Kleidung zu tragen, in der man sich besonders wohl fühlt, kann helfen. Manche nehmen einen Glücksbringer mit in die Schule, zum Beispiel ein kleines Stofftier. Wichtig ist, alles dabei zu haben, was während der Arbeit gebraucht wird: Schreibstifte, Lineal oder Geodreieck, Radiergummi, Anspitzer, Taschentücher usw.

Was empfiehlt sich während der Arbeit?

Schmalacker: Als Erstes sollte geschaut werden, worum es in dieser Klassenarbeit geht. Die Devise lautet: Überblick verschaffen. Mit den Aufgaben, die einem leicht fallen, kann begonnen werden. Erst dann geht es zu den schwierigeren. Damit man weiß, was von einem verlangt wird, sollte jede Aufgabe sorgfältig durchgelesen werden, bevor sie bearbeitet wird. Wenn einem die Lösung nicht einfällt, wird diese Aufgabe erst mal weggelassen und versucht, sie später zu lösen. Die Aufgaben mit den meisten Punkten sind besonders wichtig. Bei Nervosität können einige Tricks ausprobiert werden, zum Beispiel sich aufrecht hinsetzen, die Augen schließen und fest an die Worte denken: "Ich schaffe das! Ich bin gut vorbereitet!" Oder: Dreimal tief ein und ausatmen und sich etwas Schönes vorstellen. Mit Daumen und Zeigefinger beide Ohrmuscheln von oben nach unten und wieder zurück massieren. Mit sanftem Druck die eine Hand auf die Stirn, die andere an den Hinterkopf legen und den Kopf so einen Moment festhalten, dann die Hände wechseln. Danach fühlt man sich ruhiger und kann sich wieder besser konzentrieren. Auch ist darauf zu achten, sauber und ordentlich zu schreiben. Zum Schluss sollten die Antworten noch einmal durchgelesen und Fehler, die einem auffallen, verbessert werden.

www.cornelsen.de/besserin
www.pocket-teacher.de

Zur Person: Hans Schmalacker ist Redaktionsleiter beim Cornelsen Verlag Scriptor. Er ist ausgebildeter Lehrer und Vater einer 17-jährigen Tochter. Unter seiner Leitung werden Lernhilfen für Kinder vom Kindergarten bis zum Abituralter, zum Beispiel Besser in und Pocket Teacher, sowie Fachbücher und Unterrichtsmaterialien für Pädagogen entwickelt.

Ansprechpartner

Cornelsen Verlag GmbH
Irina Groh
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mecklenburgische Str. 53
14197 Berlin
Telefon: +49 30 897 85-563
Fax: +49 30 897 85-97-563
E-Mail: Irina.Groh@cornelsen.de
Web: www.cornelsen.de/presse


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