Frühjahrsplenartagung 15. - 17. Juni 2007 im Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Soest

Die Frühjahrsplenartagung des Bundeselternrates (BER) stand unter dem Motto "Ästhetische Bildung als unverzichtbarer Teil ganzheitlicher Bildung". In der verabschiedeten Resolution unterstrichen die Delegierten, "Bildung ist mehr als Wissen, Bildung braucht Ästhetik" (Resolution in Anlage).

19.06.2007 Pressemeldung Bundeselternrat

Die Vorträge wie "Mathematik ist Ästhetik ist Mathematik", "ASIP-Miniphänomenta-Projekt", "Ästhetik und multimediale Lernumgebungen" und "Kulturelle Bildung und Benachteiligung" führten in die Thematik ein und boten eine gute Diskussionsgrundlage für die Delegierten. Darüber hinaus stellten Vertreter des Deutschen Jugendherbergswerkes und des Verbandes Deutscher Schullandheime die Bedeutung von Schullandheimaufenthalten und Klassenfahrten zur Bereicherung des Unterrichtes heraus und warben für die Durchführung regionaler Schulfahrtenkonferenzen in Zusammenarbeit mit den Lehrerverbänden.

Zwei weitreichende Anträge lagen dem Plenum zur Abstimmung vor:
Neues Mitglied des Bundeselternrates wurde die Landeselternkonferenz Nordrhein-Westfalen, die bisher mit Gaststatus vertreten war. Künftig werden die berufsbildenden Schulen und die Gymnasien aus NRW im Bundeselternrat durch das neue Mitglied vertreten.
Der Antrag des Realschulverbandes Bayern, der BER solle aus der Initiative "Längeres gemeinsames Lernen" austreten, wurde mit überwältigender Mehrheit abgelehnt.

Seit der Frühjahrsplenartagung hat der BER einen neuen Vorstand. Die Wahlen ergaben folgende Zusammensetzung: Dieter Dornbusch (Vorsitzender; Rheinland-Pfalz), Joachim Klesen (Stellvertreter; Saarland), Dr. Jörg Vogel (Stellvertreter; Thüringen), Kathrin Hinze (Schriftführerin; Sachsen-Anhalt), Walter Planz (Kassenwart; Hessen). Deutlich wurden die Positionen und die Beibehaltung des bisherigen Weges des Bundeselternrates bestätigt.

"Als Elternvertreter können wir nur gemeinsam Stärke entfalten. Die föderale Struktur unserer Bildungspolitik erfordert zusätzlich eine enge Zusammenarbeit auf Bundesebene. Deshalb ist es mir ein Anliegen die Meinungsvielfalt der Mitglieder im Bundeselternrat wahrzunehmen, eine konsensfähige, gemeinsame Linie zu finden und diese nach außen zu vertreten." sagte der neue Vorsitzende Dieter Dornbusch.

"Wir müssen darauf Einfluss nehmen, dass

  • die Rahmenbedingungen für das Lernen unserer Kinder und Jugendlichen sich dem internationalen Niveau anpassen, d.h. die Finanzmittel als Investition in unsere Zukunft deutlich erhöht werden und
  • das hoch selektive, gegliederte Schulsystem behutsam und mit Augenmaß in ein international wettbewerbsfähiges System überführt wird, das jedes Kind individuell fördert und fordert.

Ansprechpartner

Bundeselternrat

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