Für 296.000 Schüler und 26.000 Lehrer endet das Schuljahr

Am 13. Juli endet für 296.000 Schüler und 26.000 Lehrer das Schuljahr. Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) wünscht erholsame Ferien: "Das nun zu Ende gegangene Schuljahr hat Schülern und Lehrern gleichermaßen viel abverlangt. Für die Schüler ist es der ständige Erwerb von neuem Wissen. Für die Lehrer ist es die tägliche Herausforderung, den ihnen anvertrauten Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden. Für die engagierte Arbeit möchte ich allen Lehrern und Erziehern danken. Schülern, Lehrern und Erziehern wünsche ich eine erholsame Ferienzeit."

13.07.2005 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Minister Goebel sagte weiter: "Bessere Qualität war und ist das Ziel des Projektes 'Eigenverantwortliche Schule', das in diesem Schuljahr gestartet wurde. Im Verbund mit den Schulämtern, die zu Qualitätsagenturen umgebaut werden, wird seit November letzten Jahres auf allen Ebenen gezielt an der Verbesserung der Unterrichtsqualität gearbeitet. Nicht neue Strukturen bringen unsere Schüler voran, es ist in erster Linie ein guter und qualitätsvoller Unterricht. Daran werden wir auch weiterhin konti-nuierlich arbeiten."

Für etwas mehr als 33.000 Schüler endet mit diesem Schuljahr die aktive Schulzeit, davon verlassen 17.000 Schüler die Regelschule. An den Abiturprüfungen haben von 8.983 Schülern der Klassenstufe 12 in Thüringen 8.817 teilgenommen. Davon haben 8.565 das Abitur geschafft, das sind 97,2 Prozent. Dies liegt im Schnitt der vergangenen Schuljahre (95,7 bis 98,1 Prozent). Der Notendurchschnitt lag beim diesjähri-gen Abiturjahrgang bei 2,29, im Vorjahr bei 2,35, und hat sich leicht verbessert. Insgesamt haben an den Prüfungen rund 37.700 Schüler teilgenommen, davon 16.500 an Berufsbildenden Schulen. Die ausgewerteten Prüfungsergebnisse liegen Anfang September vor.

Das neue Schuljahr beginnt am 25. August für rund 262.000 Schüler an staatlichen Schulen im Freistaat. Das sind 16.000 weniger als im jetzt beendeten Schuljahr. Das hat Auswirkungen auf das Schulnetz: Es wird zum nächsten Schuljahr 451 Grundschulen (bisher 456), 254 Regelschulen (266), 95 Gymnasien (99), 73 Förderschulen (75) sowie 55 Berufsbildende Schulen ihre Pforten öffnen. Eingestellt werden zum neuen Schuljahr 500 neue Lehrer sowie 125 Lehrer als Elternzeitvertretungen. Die Zahl der Lehrerstellen sinkt aber auf Grund des Schülerrückgangs (um 5,8 Prozent) von 22.600 auf 21.500. Das sind 4,9 Prozent.


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