Bayern

G8 - Abiturprüfung 2011

"Mit dem Eintritt des doppelten Abiturientenjahrgangs im Jahr 2009 in die Oberstufe haben wir mit einem engmaschigen Monitoring begonnen, damit wir die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zum Abitur begleiten können. Seitdem wurden regelmäßig Rückmeldungen eingeholt, um rasch auf Entwicklungen reagieren zu können," betont Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle.

03.06.2011 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Dieses Verfahren wurde wie angekündigt fortgeführt. Für ein Bestehen der Abiturprüfung des ersten G8-Jahrgangs gelten somit folgende Regelungen: Ein Abiturient muss von seinen fünf Abiturprüfungsfächern mindestens drei mit fünf Punkten bestehen, davon muss eines ein Grundlagenfach - Deutsch, Mathematik, Fremdsprache - sein. Für diese drei Fächer gilt: Der Schüler muss einmal die Note 4 und einmal die Note 4- erreichen. Diese Regelung steht im Einklang mit den KMK-Vorgaben, die Notenvergabe bleibt ebenso wie die Korrektur völlig unberührt.

Diese Entscheidung erfolgte auf der Basis vorliegender Rückmeldungen von Schulen und nach Gesprächen mit Lehrkräften, Schulleitern, sowie Vertretern von Lehrer- und Elternverbänden.

Das Monitoring hat sich zur Feinsteuerung bewährt und wird bis zur Übergabe der Abiturzeugnisse an die jungen Menschen fortgeführt. Kultusminister Spaenle: "Es ist uns wichtig, zum Wohle unserer Schülerinnen und Schüler bestehende Spielräume flexibel und verantwortungsbewusst zu gestalten - auch in der aktuellen Prüfungsphase."

Für die noch laufenden Kolloquiumsprüfungen in dieser Woche und für die Ergänzungsprüfungen zur Notenverbesserung in der nächsten Woche wünscht Kultusminister Dr. Spaenle allen Schülern viel Erfolg. "Ich danke den Lehrkräften, Oberstufenkoordinatoren und Schulleitungen ausdrücklich für ihr besonderes Engagement angesichts der hohen Anforderungen durch die beiden Abiturprüfungen 2011," so der Minister abschließend.


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