Bayern

G8-Problematik: Pädagogische Lösungen sind gefragt

"Wir können mit den Ergebnissen der Abiturprüfungen insgesamt nicht zufrieden sein", so der Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport im Bayerischen Landtag Martin Güll anlässlich der heutigen (5. Juli) Beratungen zur Zukunft des bayerischen Gymnasiums. Zu Beginn der neuen Ära für das bayerische Gymnasium - nämlich seiner achtjährigen Form - habe das zuständige Kultusministerium keine Lösung für den Umgang mit der immer heterogeneren Schülerschaft.

05.07.2012 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

"Das angekündigte Treffen mit Spaenles Bildungspolitikern lässt nichts gutes erahnen", so Güll. "Vielleicht haben die Kollegen aus der CSU-Fraktion und der berichtende Beamte ja ihren wunderbaren Masterplan geheim gehalten. Es war heute jedenfalls keine gute Idee aus den Ausführungen herauszuhören. Windige Modellversuche helfen nicht weiter!"

Die SPD-Landtagsfraktion hingegen habe konkrete Vorschläge, wie das Gymnasium besser aufgestellt werden könne, so Karin Pranghofer, Mitglied des Ausschusses. "Wir wollen eine pädagogische Lösung", so Pranghofer bei der Vorstellung der Anträge. "Die Umstellung auf einen Ganztagsbetrieb, die Reduzierung der Pflichtstunden und die gleichzeitige Ausweitung der Fördereinheiten in der Mittelstufe und die Flexibilisierung der Oberstufe in zwei oder drei Jahre sowie die Einführung neuer Lernmethoden sind jetzt zielführende Maßnahmen."

Wie die Vorschläge der SPD im Einzelnen aussehen, lesen Sie hier: www.bayernspd-landtag.de/presse/details.cfm?ID=14791


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