Gesamtlandeselternvertretung: Weitere Lehrkräfte und Entlastung finanzschwacher Familien haben oberste Priorität
Die Gesamtlandeselternvertretung (GLEV) des Saarlandes begrüßt die Ankündigungen des saarländischen Ministerpräsidenten, mehr in die Kinderbetreuung zu investieren und den Klassenteiler an weiterführenden Schulen zu senken.
03.09.2007 Saarland Pressemeldung Gesamt Landes Elternvertretung des Saarlandes (GLEV)"Dass endlich einmal nachgebessert wird, ist ein wichtiger und richtiger Schritt. Zur Nach-mittagsbetreuung in den Schulen braucht man aber auch genügend Lehrerpersonal und ein ausgereiftes pädagogisches Konzept und das gibt es leider nicht zum Nulltarif", sagt der GLEV Vorsitzende Jörg Dammann.
Bei ihrer Familien- und Bildungspolitik solle die Landesregierung Schwerpunkte setzen. Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei nur die eine Seite.
"Sozialschwache Familien finanziell bei den Kosten für Schülertransport und der Be-schaffung von Schulbüchern zu entlasten sollte in dem Maßnahmenkatalog der Landes-regierung ganz oben stehen. Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen", so der GLEV-Vorsitzende.
Die GLEV hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen, eine Projektgruppe zu gründen, die sich mit dem Thema Schülertransportkosten befassen soll. Auch die Politik ist zur Mit-arbeit recht herzlich eingeladen.
Die Eltern setzen nun auf die neue Familien- und Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Der scheidende Bildungsminister Jürgen Schreier hatte während seiner Amtszeit bei den Anliegen der Eltern nur wenig Entgegenkommen gezeigt. Dammann spricht sich zudem für eine "große Bildungskoalition" aus. Kinder sind die Zukunft unseres Landes. Deshalb gehören neben der Landesregierung auch die Eltern, Lehrer und die Oppositionsparteien an einen Tisch. Parteipolitik sei hier fehl am Platz.
Mehr Infos:
www.elternvertretung-glevsaar.de oder www.lpm.uni-sb.de/eltern
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