GEW fordert Verbesserungen an Gymnasien

Die missratene Schulzeitverkürzung an den Gymnasien in NRW benötige schnelle Korrekturen durch die Landesregierung, forderte der GEW-Vorsitzende Andreas Meyer-Lauber heute in Essen. Die Kinder an den Gymnasien in NRW seien offenkundig überlastet durch die Stoff-fülle, die fehlenden Ganztagseinrichtungen und die zweite Fremd-sprache ab der sechsten Klasse.

17.02.2008 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

"Die Landesregierung versucht seit 2005, mit Druck auf Schüler und Schulen in kürzerer Zeit bessere Lernergebnisse zu erreichen. Jetzt steht sie vor einem Scherbenhaufen, weil Eltern und Schüler den Druck nicht aushalten", erklärte GEW-Chef Andreas Meyer-Lauber heute in Essen. Schon zum kommenden Schuljahr müssten die Gymnasien deutliche Unterstützung des Landes bekommen, um zumindest an einigen Tagen einen geregelten Ganztag mit ordentlicher Mittagspause organisieren zu können. "Die Schulen benötigen dazu Personal und ausgestattete Räume, es reicht nicht aus, irgendwo im Flur einen Tisch und ein paar Stühle aufzustellen", so Meyer-Lauber. Außerdem sei die Landesregierung gut beraten, den Eltern und Schülern auch an den Gymnasien die Wahl zwischen 12 und 13 Schuljahren bis zum Abitur zu eröffnen.


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