Baden-Württemberg

GEW: Kretschmann und Schmid müssen erstes Wahlversprechen einlösen und 711 Lehrerstellen frei geben

Die Bildungsgewerkschaft GEW setzt sich dafür ein, die 711 für das Schuljahr 2011/12 gesperrten Lehrerstellen frei zu geben. "Schüler, Eltern und Lehrkräfte erwarten, dass Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Finanzminister Nils Schmid heute im Nachtragshaushalt die Finanzierung der von CDU und FDP gesperrten Stellen sicherstellen. Alleine für die Umsetzung der Inklusion werden die Stellen dringend gebraucht", sagte am Dienstag (07.06.) Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

07.06.2011 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Derzeit informiert die Schulverwaltung in vielen Regionen Baden-Württembergs die Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschulrektor/innen, dass ab September keine Mittel für den Ergänzungsbereich zur Verfügung gestellt werden können. Dies ist eine Reaktion auf die Stellensperre. Die GEW erwartet, dass es an den meisten Schularten deutlich mehr Bewerber/innen als freie Lehrerstellen geben wird. "Es wäre fatal, wenn auch unter grün-rot in Baden-Württemberg ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer in andere Länder abwandern. Wir brauchen die gut qualifizierten pädagogischen Profis hier", sagte Moritz.

Die GEW macht sich auch dafür stark, die Kürzungen bei der Lehrerfortbildung zurück zu nehmen. Durch die Erhöhung der globalen Minderausgaben sollen 2011 im Kultusministerium 15 Prozent der Lehrerfortbildungsmittel eingespart werden. "Mehr Qualität in der Bildung mit weniger Fortbildung, das funktioniert nicht", sagte die GEW-Chefin.

Weitere Informationen: www.gew-bw.de

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden