GEW: Schülerinnen und Schüler brauchen Perspektive, kein Rumgewurstel
Als 'perspektivloses Rumgewurstel' bezeichnete der Vorsitzende der hessischen GEW, Jochen Nagel' die heutigen Äußerungen von Kultusministerin Wolff zur Zukunft der Hauptschule und den sogenannten SchuB-Klassen. Die Ministerin drückt sich um die Frage, wie es dazu kommt, dass Schülerinnen und Schüler mit solchen Sondermaßnahmen gefördert werden müssen ebenso, wie um die Frage der zukünftigen Finanzierung.
16.11.2007 Hessen Pressemeldung GEW Hessen"Wir brauchen ein Schulwesen, das so gestaltet ist, dass alle Schülerinnen und Schüler auch im 8ten und 9ten Schuljahr die ganze Woche in die Schule gehen wollen", so Jochen Nagel. "Dazu muss die verschärfte Auslese zurückgefahren und das gemeinsame Lernen deutlich in den Mittelpunkt gerückt werden. Ziel muss sein: Kein Kind darf beschämt werden!"
Frau Wolff wird mit ihrer Herumwurstelei die Hauptschule nicht retten. Selbst CDU geführte Landesregierungen sind hier längst weiter. In einem aber hat Frau Wolff eine richtige Vorgabe gemacht. Die SchuB- Klassen haben maximal 15 Schülerinnen und Schüler ( aus: SchuB-Klassen in Hessen Lernen und Arbeiten in Schule und Betrieb Erlass vom 2. November 2004 II A 2.1 - 170.000.063 Gült. Verz. Nr. 7200 ).
"Dies sollte auf alle Klassen übertragen werden und Frau Wolff mit ihren Behauptungen aufhören, dass die Gruppengröße für den Bildungserfolg keine Rolle spiele", so Jochen Nagel abschließend.
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